Besucher: Heute 35 , Woche 1807 , Monat 2956 , Insgesamt 276182

Aktuell sind 7 Gäste und keine Mitglieder online

Wir rufen alle interessierten zur Mitarbeit auf, solltet ihr interessante Beobachtungen bei den Weißstörchen gemacht haben, so schickt uns eine E-Mail.
Wir werden dann versuchen sie hier schnellstmöglichst, als Information für alle interessierten Storchenfreunde,
zu veröffentlichen. Wie immer werden hier auch die neuesten Informationen und Bilder von uns zu finden sein.

Wer uns gern mit einer Spende unterstützen möchte, kann das per PayPal oder über unser Coreteam tun.

Team Sachsenstorch


05.04.2021  Obwohl das Wetter der letzten Tage denkbar ungünstig für Zugvögel war sind trotzdem an vielen Orten  weitere Störche eingetroffen.

Am 1. April ist in Otterwisch ein unberingtes Paar (mit großer Wahrscheinlichkeit die Horstbesitzer vom Vorjahr) angekommen und hat die "Neulinge" kurzerhand aus dem Nest geworfen ...vielleicht können wir das neue Storchenpaar auf einem der leeren Horste in der weiteren Umgebung wiederfinden... Da ein Vogel beringt ist dürfte es nicht verborgen bleiben wo Sie sich niederlassen.

Insgesamt sind in unserem Erfassungsgebiet bisher schätzungsweise nur  ca. 1 Drittel der aktiven Horste von Paaren besetzt und ca. 20-30 Einzelstörche auf den anderen Horsten bekannt ... Das sollte sich in den nächsten 14 Tagen aber noch ändern. Über den Nabu Senderstorch "Gustav " war gerade zu lesen ,das er sich heute Südpolen erreicht hat. Der Loburger Senderstorch "Nobby" sendete am 02.April aus der Tschechischen Republik...

Indes wurden in unserem Erfassungsgebiet noch Vorbereitungen für die Ankunft mancher Störche getroffen.

In Schöna bei Mockrehna  einem Ort mit langer Storchentradition wurde vorletzte Woche durch Initiative vom Leiter des Bauhofes Herrn Lietz auf den bisher nicht angenommenen Ersatzhorst ein selbstgefertigtes Kunstnest aufgebracht.Das alte Schornsteinnest  war baufällig und wurde schon seit 10 Jahren nicht mehr bebrütet.Der Nistmast war bisher ohne Belag und somit auch nicht attraktiv genug und nur von "Gaststörchen"beflogen ,welche  sich hin und wieder in Schöna blicken ließen.

Von 1950 bis 2011 flogen in Schöna 118 Junge aus...Vermutlich siedelten die Schönaer Störche aus unbekannten Gründen danach ins benachbarte Audenhain um... Die Störche entscheiden letzten Endes selbst, wo Sie sich niederlassen... wir Menschen können nur Angebote machen.Anbei einige Fotos von Herrn Lietz .(das alte absturzgefährdete Nest auf dem Schornstein in einem Privatgrundstück)

Schöna  die Aufbringung  des neuen Kunstnestes

P1040836  das fertig vorbereitete Nest

Schöna Herr Lietz

aus verschiedensten Orten erreichten uns Meldungen und Fotos von angekommenen Störchen...

hier eine Kleine Auswahl:

Dewitz - Foto B.Schwarze 

Dewitz B.Schwarze

Böhlitz

Böhlitz ( Foto -M. Richter 

Trebsen Herr Bachmann 5

Trebsen (Foto -Herr Bachmann)

IMG 20210403 WA0000 1

Wedelwitz- (Foto P. Solluntsch )

Helmut in Borna Wyhra

Borna Wyhraaue - (Storch "Helmut"- Webcamfoto Herr Schindler )

Wir berichten weiter und freuen uns über Ihre Infos .

Uwe Seidel vom Coreteam


28.03.2021 Nach dem in der vergangenen Woche durch regnerisches und kaltes Wetter tausende Störche tagelang in der Türkei von einem sogenannten "Zugstau"aufgehalten wurden,(auch die Senderstörche "Gustav "und "Nobby"hingen bei Istanbul fest ...)

sind in dieser Woche erfreulicherweise trotzdem weitere Ostzieher eingetroffen .

Vermutlich waren Sie noch vor der Schlechtwetterfront davon gekommen.

So ist auch in diese Woche im Abstand von 2 Tagen ein unberingtes Paar auf dem Mügelner Horst mit der neuen Webcam gelandet und am vertrauten Verhalten der Störche  läßt sich vermuten , das es sich um das erfolgreiche Paar der letzten Jahre handelt.(Foto Webcam)

26.03.21 Mügeln

Bei den Paaren  in Frohburg und  Prießnitz und den heute in  Otterwisch gelandeten Störchen kann man anhand von Kennringen  davon ausgehen  , das es sich auf allen 3 Horsten um je einen neuen Partner handelt. Natürlich kann es durchaus noch passieren , das die Horstbesitzer vom vergangenen Jahr noch eintreffen und es Revierstreitigkeiten bzw. Horstkämpfe geben wird.

In Prießnitz hat sich eine neue beringte Storchendame  eingefunden und heute konnte anhand der Webcam  sogar schon ein Ei im Nest entdeckt werden ...( Foto von der Kopulation us))BB39 W.in Prießnitz 24.03.2021

In Frohburg hat sich vorerst  ein komplett neues Paar niedergelassen....Das  Männchen ist beringt und stammt aus Dölzig bei Schkeuditz und hatte im vergangenen März schon einmal versucht auf dem Horst in Frohburg zu landen.Später im April hatte es den Horst  in Gotha bei Eilenburg mit einer unberingten Partnerin  besetzt aber keinen Bruterfolg gehabt. Das alte Frohburger Weibchen ist ebenfalls beringt und wenn es wiederkommt wird es wohl wieder Ärger geben... (Foto u.s)

DSCN8800

...heute endlich landete  auch ein Paar auf dem  Otterwischer Storchennest ! Am schwarzen Elsaring des Weibchens war jedoch leicht  zu erkennen , das es sich nicht um das unberingte Weibchen der Vorjahre handelte.Klaus Döge konnte den Ring ablesen und es stellte sich heraus, das es sich um einen bisher unbekannten Brutstorch handelt welcher allerdings als ein Storch aus unserer Regiom identifiziert werden konnte welcher 2015 in Püchau  nestjung von Steffen Müller beringt wurde.

Hier könnte es auch zu Problemen kommen, wenn die eigentliche Horstbesitzerin zurückkommt...(siehe Webcam Otterwisch )

Auch Einzelstörche sind diese Woche an verschiedenen Standorten gesichtet worden ( 25.03. Geithain Altdorf  -Foto Elke Frank )

Geithain Mosterei 25.03. Elke Frank

Mutzschen 22.03. Foto Rainer Ulbricht 

22.03. Mutzschen R. ulbricht

Eilenburg Baumhorst -25.03. Foto Dieter Wend 

Eilenburg DW. 1

und auch auf dem im vergangenen Herbst neu errichteten Nest in Großbardau wurde ein Storch gesichtet -(20.03. Foto Frau Möhring) 

....auch in der Oberlausitz trafen diese Woche die ersten Ostzieher ein .

So ist das Paar in Camina bei Bautzen am 27.03. eingetroffen ( Info und Foto  von Andreas Baumgärtel )

Paar komplett Camina 27.3.2021  und heute am 28.03. auch das Radiborer Weibchen der vergangenen Jahre mit dem "Klaffschnabel" (Foto Andreas Baumgärtel)

Störchin Radibor Klaffschnabel 28.3.2021

In den kommenden Tagen ist mit einem starken Einflug unserer ostziehenden Störche zu rechnen. Wir freuen uns auf Ihre Beobachtungen .

Uwe Seidel Coreteam


21.03.2021 auch in der vergangenen wettermäßig unangenehmen Woche gab es wieder Ankünfte von zurückgekehrten Störchen.

In Penna bei Rochlitz  einem der ältesten und erfolgreichsten Horststandorte Mittelsachsens fand sich am 14.03. ein Storchenpaar ein berichtete  

Rico Spangenberg aus Chemnitz . Einer der beiden Störche trägt einen Ring und konnte von Rico abgelesen und als aus Sachsen Anhalt stammendes Männchen  identifiziert werden.

(Foto Rico Spangenberg ) Der Vogel wurde 2017 in Trebbichau bei Micheln beringt und war schon einmal im vergangenen Jahr in Penna gesichtet worden aber dann wieder nach Sachsen Anhalt geflogen...

Weißstorch AV50 Penna 14.03.2021 klein

Leider wurde in dieser Woche am 16.03. ein verletzter Altstorch bei Groitzsch von spielenden Kindern entdeckt und von unseren Bornaer Betreuern Andreas Fischer und Olaf Becher geborgen und in die Tierklinik nach Leipzig gebracht worden ...doch leider überlebte der Storch die Nacht nicht... Das Tier war vermutlich mit dem Kopf gegen eine der die  Aue durchquerenden Hochspannungsleitungen angeflogen. (Foto Andreas Fischer oder Olaf Becher )

IMG 20210316 WA0005

Möglicherweise waren die stürmischen Winde die Ursache für den Zusammenprall ?

Auch auf der Homepage über die der Nabu Senderstörche war leider zu erfahren , das auch  Senderstorch "Arthur" auf der langen und gefahrvollen Reise ins Brutgebiet ums Leben gekommen ist ...Er wurde anhand seines Senders geortet und tot aufgefunden , nachdem er ebenfalls durch stürmische Winde beeinträchtigt übers offene Meer abgedriftet war , es zwar an Land geschafft hatte , aber da vermutlich an  Entkräftung gestorben ist... Schwer vorstellbar für uns , warum so etwas erfahrenen Störchen passierren kann , aber es ist leider  so , das viele Störche die tausende kilometer lange kräftezehrende  Reise nicht überstehen und nicht zu uns zurück kehren...

Deswegen freuen wir uns über alle Störche , die es wieder zurück auf Ihr  Nest in die Brutheimat  schaffen  und auch eventuell  mit einer neuen Partnerin oder einem neuen Partner zusammenfinden  um für neuen  Nachwuchs zu sorgen... 

Am 18.03. kam auch der erste Storch in Graditz bei Torgau an .(Foto und info von  Familie Jancke )

Graditz 18.03.21 Fa. Janke

Am 19.03. landete auch der erste Storch in Kleinbothen.(Info Fred Schreiter- 2 Fotos Us.)

Kleinbothen 20.03.21

kleinbothen

Als vermutlich einer der ersten ankommenden "Ostzieher" sah er von nahem betrachtet ziemlich schmutzig und erschöpft aus ...

Insgesamt sind bis dato  noch viele Horste mit Einzelstörchen  besetzt...Auch in Otterwisch war heute Abend anhand der Camera endlich ein Storch zu sehen ....

In Frohburg auf dem Horst der Gärtnereiesse wurde gestern von Gunter Ehlers ein neuer beringter Storch entdeckt.Es scheinen sich also einige Neulinge eingefunden zu haben welche beabsichtigen ein Nest und einen Partner zu finden

In Groitzsch hat sich am Wochenende ein neuer beringter Partner eingefunden, nachdem vermutlich ein Storch des Groitzscher Paares erst in dieser Woche  ums Leben gekommen ist... (Foto Olaf Becher)

Störche Groitzsch HP495

Dieser Storch wurde 2015 beringt und  stammt aus Oranienbaum aus Sachsen Anhalt ,konnten wie wir anhand der Ringnummer feststellen .

Er hielt sich bereits im Frühjahr 2020  in unserer Region südlich  von Leipzig  bei Knauthain auf ,wo er von Gunter Ehlers abgelesen wurde.

Einige zeitige Paare brüten bereits und andere wie das Thränaer Paar warten noch ab wie es scheint ... (Foto Webcam Thräna )

Thräna nachts

In der kommenden Woche werden wenn es das Wetter gut meint mit Sicherheit weitere  Störche eintreffen.Wir sind schon sehr darauf gespannt.

Eine gute beobachtungsreiche Woche wünscht Uwe Seidel vom Coreteame


14.03.2021trotz des stürmischen Wetters sind am Wochenende weitere Störche eingetroffen oder bei uns durchgezogen.

In Thräna landeten heute früh 4 Störche auf den Horsten von Jörg Spörl. (Fotos Jörg Spörl)- flogen aber später weiter...IMG 20210314 WA0008

IMG 20210314 WA0005

IMG 20210314 WA0009

Das beringte Großzössener Weibchen hatte sich aus Thräna veravschiedet und landete  in Borna Wiesengrund zwischen , wo Sie anhand der Webcam von Herr Schindler bemerkt wurde.

Camera Borna Wyhraaue

AmNachmittag konnte Anett Goldammer in Frohburg einen Storch im Horst der Gärtnerei sitzen sehen und 3 Störche beobachten,welche über den Horst kreisten. Foto Anett Goldammer 

FRohburg 13.03. Anett Goldammer

am Abend konnte Elke Frank in Prießnitz ein Storchenpaar auf dem  Nest der Firma Autokörner fotografieren. (Foto Elke Frank )

13.03.21 Prießnitz Elke Frank

Das vorjährige Schkeuditzer beringte Paar ist auch wieder vereint und wurde heute von Gunter Ehlers in Kleinliebenau gesichtet. Kurioserweise stammen beide Störche aus Biebesheim am Rhein.

Vielen Dank für die Informationen und Fotos.

Eine gute Nacht und beobachtungsreiche neue Woche wünscht Uwe Seidel vom Coreteam


12.03.2021 In den letzten 8 Tagen sind weitere Störche in Sachsen eingetroffen ...

aus Zittau sendete Herr Goldberg ein Foto von der Ankunft eines Storches vom 01. März (Foto Herr Goldberg ) Herr Goldberg Weißstorch Zittau 2021 5350 Kopie

In Oelzschau wartete am 05.März der beringte männliche Brutstorch der letzten beiden Jahre , ein ehemaliger Pflegestorch... (Foto Coreteam))

Oelzschau 05.03.21 HN624

welcher 2015 von Herrn Bärtling  in Wilschdorf unter dem Nest gefunden und aufgepäppelt , dann nach Loburg zur weiteren Pflege gebracht wurde, wo ich Ihn später zur Adoption nach Pegau wieder abholte...2017 war er zurück in unsere Region gekommen ,suchte er sich ein freies Nest und landete ausgerechnet bei mir in Kleinbothen ,wo er 2 Jahre mit verschiedenen Partnerinnen Brutversuche unternahm , welche aber erfolglos waren.

2019 verließ er Kleinbothen nachdem keine Partnerin eintraf , suchte in der Gegend einen neuen Horst und konnte schließlich den vielleicht  erfolgreichsten sächsischen  Standort in Ölzschau besetzen wo er das gleichaltrige beringte Weibchen aus Legelshorst-(Freiburg im Breisgau) eroberte, welches schon als zweijährige Störchin erfolgreich in Ölzschau gebrütet hatte und brachte mit Ihr auf Anhieb 3 Junge zum Ausfliegen.

Das Weibchen war vermutlich wie schon im Vorjahr  Ende Februar angekommen und früher am Ort als das Männchen. Sie wurde bereits eine Woche vor der Ankunft des Männchens von Manfred Seifert in Knautkleeberg abgelesen und hatte sich dort einen unberingten Partner angelacht ...(Foto Coreteam)

05.03.21 Knautkleeberg

Einen Tag später ist nach Info von Herrn Werner an Andreas Fischer ein zweiter Storch in Oelzschau eingetroffen...Oelzschauer Paar

...so hatte sich die abtrünnige Storchendame links im Bild wohl doch noch besonnen und ist nach Oelzschau zurückgekehrt... (Foto Coreteam)

Es ist auch durchaus denkbar , das Sie schon ein befruchtetes Ei aus Knautkleeberg mitgebracht hat ...

(Solche "Seitensprünge" und Geschichten  sind bei Störchen  nicht selten zu beobachten  , wenn ein Partner später kommt und  der andere schon fortpflanzungsbereit ist...) 

(Insgesamt sind anhand der Aufzeichnungen vom NSI Dresden und vom Chronisten des Altkreises Borna Olaf Becher in Ölzschau seit Bestehen des Horstes 1965     162  Junge ausgeflogen , was fast einem Durchschnitt von 3 Jungen /Jahr entspricht. Günter Erdmann führte diese überdurchschnittlichen Brutergebnisse darauf zurück .das sich in Oelzschau viele Jahrzehnte ein Serumwerk befand in dessem weiterem Umkreis weder gespritzt noch gegiftet werden durfte und so die Bodenstruktur vielfältiges Leben in sich barg und bis in die jüngere Zeit erhalten blieb...wovon auch besonders die Störche profitierten.)

Insgesamt sind im Leipziger Erfassungsgebiet bis jetzt ca. 50 Störche eingetroffen wovon mindestens 17 Paare komplett sind. Es kommen aber jeden Tag Meldungen von ankommenden Störchen und manches erfährt man halt auch etwas später...

In Süptitz hat im vergangenen Jahr unser damals mit 24 Jahren ältester beringter und männlicher ehemaliger Pflegestorch aus dem Zoo Nürnberg gebrütet und das 20 Jahre am gleichen Standort , was ebenfalls selten oder  rekordverdächtig sein dürfte. Insgesamt hat er mit vermutlich mehreren unberingten Partnerinnen 42 Junge erfolgreich zum ausfliegen gebracht.

Unser Betreuer für den Bereich Torgau Nord Udo Weiser hatte bereits am 05.März einen Storch im Süptitzer Nest sitzen sehen. Als ich einige Tage später am Horst schaute, war dieser nicht besetzt aber unweit entfernt konnte ich den Storch mit dem schmalen Metallring am rechten Fuss  an einem abgelassenen Teich gleich neben der Strasse in einem Wasserloch fischen sehen...

Süptitzer

Sütitzer fischt

in wenigen Minuten hatte er 3 kleine Fische erbeutet und zeigte sich mit seinen fast 25 Jahren sehr beweglich und behende und nicht wasserscheu ...

Zoostorch

25 Jahre sind für einen wildlebenden Storch ein biblisches Alter!

Anhand von Ringauswertungen unserer ca. 25-30 Prozent beringten Brutstörche haben wir in den letzten Jahren ein Durchschnittsalter von 7-8 Jahren errechnet.                                Wir hoffen natürlich sehr ,das die meisten unserer Brutstörche vom vergangenen Jahr zurückkehren mögen und die Horste wieder zahlreich besetzt werden.

Auf der Homepage der NABU Senderstörche war leider zu lesen , das bereits zwei der besenderten Störche vermutlich in Afrika ums Leben gekommen sind...

Die meisten Störche , welche jetzt schon da sind , sind aller Wahrscheinlichkeit nach den Westziehern zuzuordnen. Die ersten Ostzieher dürften sich noch nicht in Europa befinden.

Heute gab es Meldungen  von Ankünften in Seebenisch .(Foto Dietmar Heyder)

12.03.21 Seebenisch D. Heyder  

Saasdorf (Foto Olaf Becher )- hier ist das Paar jetzt komplett

12.03.21 Saasdorf O. becher

Pegau (Foto Andreas Fischer)- heute zu zweit angekommen !

12.03.21 Pegau A. Fischer Aus  Thräna gab es gestern auch aufregendes von Jörg Spörl zu berichten. Nachdem der unberingte "Thränaer Mann" schon einige  Zeit allein war hatte Jörg indes herausbekommen das sich die beringte Störchin vom Vorjahr in  Wilchwitz bei Ihrem alten unberingten Partner  aufhielt ,wo Sie die Jahre vorher gebrütet hatte...kam vor ein paar Tagen plötzlich eine beringte Störchin eingeflogen und war gleich zur Paarung bereit. Gestern kam plötzlich eine beringte Störchin nach Thräna und hat das Paar vom Nest vertrieben. Wenige Zeit später traute sich das Männchen zurück und blieb bei der Angreiferin. Jörg ist sich sicher , das es sich jetzt um die beringte Partnerin vom Vorjahr handelt die vermutlich von der neuen Wilchwitzer Störchin verjagt wurde und die neue die Großzössener Störchin war, welche im vergangenen Jahr versucht hatte in Otterwisch zu landen. Beide weiblichen Störche sind mit einem schwarzen Elsaring versehen , aber die Großzössenerin hatte ein schneeweißes Federkleid , während die "richtige"Partnerin ein braunschmutziges Federkleid hat. Solche Geschichten kann man  anhand der Ringkennzeichnungen feststellen.   

(Foto Webcam Thräna )-Thränaer Männchen begattet die "Gaststörchin"

10.03.21 Thräna J 

Wir freuen uns auf Ihre Beobachtungen und berichten weiter.

Uwe seidel vom Coreteam


04.März weitere Störche in Sachsen eingetroffen...

in den letzten Tagen sind weitere Weißstörche bei uns eingetroffen.

Im Altkreis Oschatz ist nach Info von Herr Brabetz ein  Paar auf der  Gärtnereiesse in Zschöllau eingetroffen.

Im Bereich Torgau ist ein Paar in Bennewitz und je ein Einzelstorch in Audenhain 2 und Süptitz angekommen konnte ich vorhin von Udo Weisser erfahren.

Im Altkreis Grimma sind in Nerchau und Trebsen nach Info von Herr Brückner und Herr Bachmann erste Störche eingetroffen. Beide konnten bereits identifiziert werden.Es handelt sich jeweils  um die männlichen Brutstörche vom letzten Jahr. Das Trebsener Männchen wurde 2014 in  Mutzschen von Steffen Müller beringt und brütet seit 2018 in Trebsen. 2015 wurde der Storch im Winter bei Huelva in Südwestspanien abgelesen was darauf hindeutet , das es ein "Westzieher" ist. In den ersten Jahren ist der Storch an den verschiedensten Stellen unserer Region aufgetaucht, hatte in Canitz bei Wurzen erstmalig gebrütet - allerdings wurden die Eier von den vermutlich rechtmäßigen Horstbesitzern aus dem Nest geworfen und  erst 2018 hat der Storch mit einer unberingten Partnerein den traditionellen unbesetzten Standort in Trebsen angenommen , nachdem wir ein neues Kunstnest aufgebracht hatten. 

Das Nerchauer Männchen wurde ebenfalls 2014 nestjung beringt und stammt aus Steinbach bei Karlsruhe und hat bereits als zweijähriger Storch 2016 in Kühren erfolgreich gebrütet und war dann 3 Jahre in Malkwitz bevor er im Vorjahr nach Nerchau umgezogen ist.

Unser Leipziger Betreuer Manfred Seifert konnte diese Woche unter anderem einen Ringstorch auf dem Horst in Knautkleeberg ablesen , welcher allerdings in den letzten Jahren immer in Oelzschau gebrütet hat .Bestimmt war das Weibchen, welches 2015 in Lengelshurst bei Freiburg im Breisgau beringt wurde nur auf der Durchreise oder hat sich in der Gegend umgeschaut ob Sie irgendwo Ihren Partner trifft... Solange die Störche noch allein sind kommt es oft vor, das Sie durch die Gegend streifen und sich mal auf diesem oder jenem Nest niederlassen, besonders wenn Sie schon in Brutstimmung sind... So können wir leider noch nicht ganz sicher sein, das einzelne Störche, welche jetzt gemeldet werden auch die "richtigen"sind.

Wenn zum Beispiel ein Partner nicht wieder kommt oder sich kein neuer einfindet , kann sich alles mögliche ergeben...leider auch, das der Horst von keinem Paar besetzt wird ,was wir natürlich nicht hoffen wollen. Anhand der jährlichen Erfassung unserer Brutstörche und der kontinuierlichen Ringablesungen konnten wir feststellen , das es an ca. 25 Prozent der Horststandorte einen Partnerwechsel gibt ,was die verschiedensten Ursachen hat...Der Anteil der nestjung beringten Brutstörche in unserem Erfassungsgebiet  lag in den letzten 5 Jahren immer bei ca. 25 -30 Prozent, was vermutlich einen sehr hohen Anteil darstellt. Der Altersdurchschnitt der beringten Brutstörche während des genannten Zeitraumes  betrug ca.7-8 Jahre was man vielleicht auch auf den gesamten Bestand übertragen kann und dadurch schon sichtbar ist , das die Paare keinen allzulangen Zeitraum zusammenbleiben. Der Altersdurchschnitt von Männchen und Weibchen war ungefähr gleich.

Zwei männliche  Störche erreichten sogar ein Lebensalter von 25 Jahren , was mir auch von 2 weiblichen Störchen in anderen Regionen bekannt ist.

Das Süptitzer Männchen , ein als Nestling adoptierter Pflegestorch aus dem Nürnberger Zoo ist , wenn er in diesem Jahr wiederkommt mit  25 Jahren unser ältester Storch  und hat nachweislich seit dem Jahr 2000 ununterbrochen in Süptitz mit vermutlich verschiedenen unberingten Partnerinnen 38 Junge zum Ausfliegen gebracht .

Es ist also jedes Jahr sehr spannend und aufregend bis Anfang Mai endlich alle Störche eingetroffen sind und die Horste besetzt sind ...

Der Horst auf der Mostereiesse in Syhra ist vermutlich vom angestammten  Paar besetzt. (Foto Elke Frank )

(ob es das gleiche vom Vorjahr ist kann man nur feststellen wenn beide Partner beringt sind.)

Syhra 2.03.21 Elke Frank

Auch in Böhlitz und Großzschepa wurde je ein Storch gesichtet.

erster Storch in  Böhlitz (Foto Mario Richter )

Böhlitz 03.03.21 Mario Richter

Im ostsächsischen Nostitz bei Bautzen ist auch ein Paar komplett - das Weibchen rechts im Bild trägt einen grünen Kunststoffring mit weisser Aufschrift  ATC und konnte  bisher leider keiner Vogelwarte zugeordnet werden .  (Foto Andreas Baumgärtel ) 

Paar komplett Nostitz 2.3.21

 

in Trebsen ist jetzt endgültig der männliche beringte  Brutstorch der letzten Jahre eingetroffen.(Foto Herr Bachmann)

Trebsen 03.03.21 Herr Bachmann

Wir freuen uns über alle Beobachtungen, Meldungen und Fotos über die Ankunft Ihrer Störche .

Uwe Seidel vom Coreteam


27.Februar 2021 In den letzten Tagen sind weitere Weißstörche in unserem Erfassungsgebiet und in Sachsen eingetroffen.

So sind  jetzt bereits mindestens besetzte Standorte im RP Leipzig  bekannt geworden,wo jeweils 2 Störche gesichtet worden sind.                                                                     

Nach Großwig  ist jetzt auch Groitzsch , Hainichen und Löbnitz , Roitzschjora ,Kleinliebenau , Syhra, Geithain Mosterei ,Pausitz  nach Informationen von verschiedenen Beobachtern mit Weißstorchpaaren besetzt. 

Das Groitzscher Paar (Foto von Olaf Becher )

StorchenpaarGroitzsch

Pausitz

oberhalb - das Pausitzer Paar -  (Foto U.S. )

Das Geithainer Paar von der Mostereiesse (Foto Anett Goldammer )

Geithain A. Goldammer

das Syhraer Paar ist immer eines der zeitigsten...  (2 Fotos Us)

26.02.21 11 bei Syhra

beide stocherten bei anhaltendem Regen in den Maulwurfshügeln im Tal des Baches bei Syhra  nach Futter ...unterhalb das fast 16 jährige am linken Fuss in Penna beringte Männchen 

Syhra 26.02.2021

Dazu kommen noch Einzelstörche welche in Saasdorf, Thrähna, Niedergräfenhain, Audenhain, Trebsen ,Knauthain, Schkeuditz und Wehlitz angekommen sind.

So traf am Freitag nach Info von Herr Bachmann ein Storch in Trebsen ein. Sein Ring  am rechten Bein läßt vermuten , das es das Männchen der letzten Jahre ist.

Auch in der Bautzener Region ist nach Info von Andreas Baumgärtel bereits ein Storch in Nostitz eingetroffen. 

Foto unterhalb Andreas Baumgärtel .

Nostitz 20.Februar 2021

Natürlich ist es auch möglich, das es noch Umbesetzungen gibt , da in der Anfangsphase die angestammten Partner manchmal noch nicht da sind und "man sich in der Zwischenzeit mal in der Umgebung umsieht ..."was man anhand von beringten Störchen feststellen kann die im Vorjahr noch anders liiert waren.

So wurde heute von Gunter Ehlers in Löbnitz das dortige langjährige Weibchen A5901 abgelesen , welche sich vorige Woche noch in Büttelborn aufgehalten halt . Der beringte männliche Partner, welcher sich heute in Löbnitz auf dem Nest befand hat in den letzten Jahren allerdings in Badrina gebrütet.Gut möglich das sich die beiden die Zeit miteinander vertreiben bis die "richtigen"Partner eintreffen. Es ist auch denkbar , das das Paar welches in Roitzschjora von Frau Zimmer aus Bad Düben fotografiert wurde ,das Paar aus Löbnitz ist , da die Störche in Roitzschjora bisher "Ostzieher" waren und  noch unterwegs sein dürften....(Foto unterhalb  von  Frau Zimmer - Storchnpaar auf dem Horst in  Roitzschjora )

Frau Zimmer

Ebenso wurde der Wehlitzer männliche tschechische Brutstorch der vergangenen Jahre heute zusammen mit einem unberingtem Storch im benachbarten Kleinliebenau von Herrn Ehlers gesehen und abgelesen.

Auch in Glauchau und Mosel im Zwickauer Land wurden in der vergangenen Woche bereits  2 kopulierende Paare gesichtet .

Auch kommt es immer wieder vor , das "ziehende" Störche auf einem noch unbewohnten Nest rasten oder nächtigen wie auf dem Foto von der Otterwischer Webcam von Klaus Döge eingefangen.

Gaststorch Otterwisch

So ging das Storchenjahr schon einmal sehr zeitig los . Allerdings fehlen noch so einige Westzieher von den ca. 20-25 Prozent der in diese Richtung ziehenden Störche.

Sie müßten dann auch bis Mitte März hier sein , bevor die ersten Ostzieher eintreffen könnten.

Es ist immer eine aufregende Zeit der Ungewißheit und des Bangens ...

Wir freuen uns auf Ihre Beobachtungen und Meldungen .

Uwe Seidel vom Coreteam 


21.Februar 2021 Die ersten Störche sind diese Woche an Ihre Horste zurückgekehrt !

Nachdem vorige Woche noch ganze Landstriche unserer Region bis 40 centimeter hoch mit Schnee bedeckt waren und Dauerfrost bis minus 20 

14.02.2021 Schaddel

14.02.2021 bei Schaddel /Grimma (Foto us.)

herrschte und viele  Tierarten hierzulande  arge Probleme hatten genügend  Nahrung zufinden um zu überleben ist es jetzt 1 Woche später schon frühlingshaft mit fast 20 grad plus !

 

Am 17.02.2021 war das Löbnitzer Weibchen A5901 noch in Ihrem Winterquartier bei Büttelborn -Hessen wo es nach einem Bad von Horst Usinger fotogafiert werden konnte.

Foto Horst Usinger 

17.02.21 DE A5901 1

In der Nähe gibt es eine Deponie wo sich zum 17.Februar noch 60 Überwinterer aufgehalten haben, ein Großteil ist aber schon abgzogen berichtete Herr Usinger. (Foto Horst Usinger)

17.02.21 Deponie Büttelborn

Am 18.02.ist nach Info von Udo Weisser der erste Storch in Großwig gesichtet worden. Ebenso wurden in Frohburg und Syhra , Glauchau und  Cunersdorf bei Zwickau die ersten Störche gemeldet. 

Am 19.02.wurde in Wörblitz das Nest auf die sanierte Werkstattesse und die neue Horstunterlage aufgesetzt.(Fotos/ Kurzbericht folgt)

Auf dem Rückweg habe  ich natürlich in Grosswig angehalten und es waren sogar schon 2 Störche da ! Einer lag im Horst und der zweite stand  auf einer Peitschenlampe in der Nähe.

Ganz in der Nähe waren mehrmals ein balzendes Seeadlerpaar zu hören. Kurze Zeit später flog der zweite Storch auch auf eine Lampe und so blieben Sie auch die ganze Zeit darauf stehen . Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich um das unberingte Paar vom Großwiger Horst . In den letzten Jahren war der Grosswiger Horst immer einer der am ersten besetzte in der gesamten Region. .(2 Fotos U.s.)

Großwig18.02.21

18.02.21Großwig

In Knauthain bei Leipzig traf am gestrigen Samstag ebenfalls ein unberingter  Storch ein ...(Foto Gunter Ehlers)

Knauthain 20.02.21 G. Ehlers o.R

ebenso Groitzsch (Foto Olaf Becher)

20.02.21Groitzsch Olaf Becher

der Storch welcher am Freitag in Frohburg gesichtet wurde ist wohl weiter gezogen ...(Foto Anett Goldammer)

19.02.21FRohburg A. Goldammerdie Webcam in Frohburg ist auch wieder aktiv.(Foto von Webmaster Klaus Döge )

19.02.21Frohburg K. Döge 

An dieser Stelle wünsche ich unserem Webmaster vom Coreteam Sachsenstorch und Otterwischer Storchenvater  Klaus Döge alles erdenklich Gute zu seinem heutigen 70. Geburtstag !

Bleib vor allem gesund lieber Klaus und wir freuen uns gemeinsam auf ein hoffentlich Gutes und interessantes neues Storchenjahr mit Dir.

Wir freuen uns natürlich auch gern  über alle Storchenbeobachtungen .

Uwe Seidel vom Coreteam  


31.01.2021 Erste Weißsstorchmeldungen in Mitteldeutschland .

Am 18.Januar bekam Klaus Döge einen Anruf aus dem Raum Wittenberg  das in Iserbegka ein Weißsstorch mit einem hängenden Flügel auf dem dortigen Nest gesichtet worden war. Von Karl- Heinz Michaelis dem Wittenberger Regionalbetreuer erfuhr ich , das vermutlich der gleiche Storch auch um benachbarten Gallin und auch in Dabrun die Horste besucht hat. Ob es sich um  einen Durchzügler oder einen Horstinhaber aus der Region gehandelt hat war zum Zeitpunkt noch nicht zu erfahren.

Am 22.01 bekam ich von Jens Hering von der UNB Zwickau die Information, das sich im Tierpark Hirschfeld bei Zwickau ein unberingter  Weißsstorch gesichtet wurde.

In einem Zeitungsarteikel berichtete die Tierparkleiterin Frau Demmler  das der Storch sich regelmäßig zu den Fütterungszeiten einstellt und bereits im vorigen Winter ein Weißstorch die Futterquellen im Tierpark genutzt hat. Vielleicht hat auch ein nicht flugfähiger Artgenosse den Storch angelockt ? In diesem Jahr sieht sich der vermutlich in der Region überwinternde Storch einem flugunfähigen Paar gegenüber, welches  in einer Voliere gehalten wird.

Hirschfeld

am 27.01. bekam ich von Storchenfreund Andreas Baumgärtel zwei Fotos von der Gaußiger Winterstörchin welche bereits Ihren angestammten Horst iGut Sommereichen besetzt zu haben scheint ...Die überaus erfolgreiche  Störchin hat in den Jahren 2017  2 Junge ,in 2018  4 Junge , in 2019 und 2020  jeweils 5 Junge zum Ausfliegen gebracht . Allerdings muß man dabei berücksichtigen, das die Störche im Gutsgelände auch einen immer reich gedeckten Tisch vorfinden ...

Fotos : Andreas Baumgärtel 

Gaußig Gut Sommereichen

 

Gaußig Gut Sommereichen 2

Es dauert also vermutlich nicht mehr lang bis weitere Störche eintreffen werden.

Vielen Dank unseren fleißigen Beobachterm und eine gute erste Februarwoche wünscht Uwe Seidel vom Coreteam 


24.01.21 - Das Otterwischer Storchennest erzeugt im Moment sehr viel Interesse bei den Gänsen, heute Morgen gab es viel Aufregung. Offensichtlich interessieren sich auch andere Nilgänse für das Nest -> Video.
Hoffentlich kommen die Störche beizeiten, bevor die Gänse zur Brut schreiten. Denn dann sind sie sehr aggresiv und die Störche hätten keine Chance ihr Nest zu besetzen.

NilGans1

03.01.21 - Kaum hat das neue Jahr begonnen, so finden sich die ersten Besucher(ein Paar Nilgänse) ein, wenn es auch nicht die gewünschten sind. Sie sehen zwar sehr schön aus, aber wir hoffen, dass sie bis zur Brutsaison wieder verschwunden sind.

NilGans


Allen unseren Storchenfreunden wünschen wir ein frohes und vor allem gesundes Jahr 2021.

Aktuelles 2020 siehe Archiv 2020

Aktuelles 2019 siehe Archiv 2019

Aktuelles 2018 siehe Archiv 2018

Aktuelles 2017 siehe Archiv 2017

Aktuelles 2016 siehe Archiv 2016

Aktuelles 2015 siehe Archiv 2015

   
© Klaus Doege