Besucher: Heute 4 , Woche 825 , Monat 3680 , Insgesamt 64881

Aktuell sind 16 Gäste und keine Mitglieder online

Nach 3 Wochen Wartezeit sind seit dem 25.04. Willi und Walli nun komplett und es geht weiter mit Nestbau und hoffentlich bald Brut.

leukersdorf 2017 paar

(c) Silvia Böhm Leukersdorf

 

 

Am 07.04.2017 ist auch in Leukersdorf/Erzgebirge die erste Störchin angekommen, wie uns Anwohnerin Frau Böhm mitteilte. Wahrscheinlich handelt es sich um "Walli", die langjährige Brutstörchin, die fleissig am Nest baut und auf ihren Partner wartet. Nachdem im letzten Jahr ein Brutstorch verunglückte, hoffen wir auf eine gute Saison 2017.

s boehm lekersdorf2                    leukersdorf 2017

 das Brutpaar 2015 (c) Silvia Böhm, Leukersdorf                     ...und hier die eben eingetroffene "Walli" 07.04.2017 (c) S. Böhm

 

 

Nach 6 Jahren Arbeit ist es nun so weit: Das neue Brehmbuch Weißstorch erscheint im April 2017 in der VerlagsKG Wolf mit mehr als 700 Seiten und 200 Abbildungen/Grafiken unter Mitwirkung mehrerer Weißstorchbetreuer, u.a. Jens Frank, Uwe Seidel, Horst Köppler (Fotos bzw. Text), zitierten Arbeiten von Olaf Gambke und Peter Kneis sowie dem Naturschutzinstitut Region Dresden e.V. (Kapitelbearbeitung). Allen Mitwirkenden herzlichen Dank!

brehmbuchs2

 

 

 

 

 

Die nächsten Westzieher sind eingetroffen: Wie uns unser internetloser Storchenfreund Andreas Baumgärtel aus Radibor/Kreis Bautzen meldete, traf am 25.02. das Nostitzer Männchen auf seiner Esse ein, gefolgt vom Weibchen am 03.03.2017. Dieses trägt einen auffälligen grünen Geflügelring mit der Aufschrift "ATC", dessen Herkunft nach wie vor geheimnisvoll ist:

Zwar wurden von 1979 bis Anfang der 80er Jahre Projektstörche in Baden-Württemberg mit grünen Ringen versehen, diese sind jedoch höher und wurden auch niemals ohne Kenntnis der Vogelwarte Radolfzell angelegt. Auch dürfte unser ATC-Storch kaum 37 Jahre alt sein, der sächsische "Methusalem" ist z.Z. 27 Jahre alt. Mittlerweile wurde ein in Niederbayern brütender Storch mit gleicher Ringart und der Aufschrift "HYR" gesichtet. (Dank an Stefan Siegel von der Sächsischen Vogelschutzwarte Neschwitz und Ute Reinhard, Landeskoordinatorin Baden-Württemberg für die Recherche.)

Es folgte am 06.03. H 9477 in Radibor (2009 in Rochlitz geschlüpft und nun schon das 4. Jahr in Radibor.) Im vorigen Jahr hatte er erfolgreich das Weibchen aus Brohna abgeworben.

Auch die Sächsische Zeitung berichtete am 08.03. auf der Bautzner Kreisseite.

Auf die Ostzieher werden wir wohl noch eine Weile warten müssen. Wie durch o.a. Ringablesung belegt, verlagerte sich die Zugscheide im Laufe der Jahre weiter Richtung Osten und führt mittlerweile sogar durch die Lausitz.

   
© Klaus Doege