Besucher: Heute 4 , Woche 825 , Monat 3680 , Insgesamt 64881

Aktuell sind 48 Gäste und keine Mitglieder online


Wir rufen alle Interessierten zur Mitarbeit auf, sollten Sie interessante Beobachtungen bei den Weißstörchen gemacht haben,
so schicken Sie uns eine E-Mail. Wir werden versuchen sie hier schnellstmöglich zu veröffentlichen,
als Information für alle interessierten Storchenfreunde.

Wenn Sie uns unterstützen möchten, oder für den Schutz und Erhalt unserer Störche Spenden möchten,
so können Sie das hier per PayPal o.ä. tun, oder wenden sie sich ans Coreteam.

Unter dem Menüpunkt "Horstübersicht" ist eine Bildergallerie zu sehen. In diese werden in der nächsten Zeit interessante Bilder von unseren
Weißstörchen einfliessen. Sollte jemand selbst aufgenommene Bilder haben, die er interessant findet, so kann er sich gern ans Coreteam wenden.
Er bekommt eine Info mit einer E-Mail Adresse wo er die Bilder hinschicken kann. Wir werden sie nach Überprüfung,
wenn von allgemeinen Interesse, hier veröffentlichen.

Team Sachsenstorch


22.05.2017 Seit mehreren Tagen versterben im Storchennest Otterwisch die Jungstörche. Und nicht die Kleinsten sondern immer die Größeren.
Trotz Kamera und Videoaufzeichnung ist keine Ursache auszumachen. Von 6 Jungen lebt mittlerweile nur noch 1 Junges. Ursachen können nicht
Futtermangel sein, da zu sehen ist das genügend gefüttert wird. Hat jemand Gleiches beobachtet ? Man könnte denklen das es eine Vergiftung ist,
aber wieso sterben sie dann immer erst wenn sie größer sind ? Bisher haben wir leider kein todes Junges zu fassen bekommen, so dass man es
untersuchen könnte. Das letzte sieht auch schwach aus, es wird wohl den heutigen Tag nicht überleben. Hier entfernt ein Altstorch ein Todes
der letzten Tage, dannach waren noch 3 Junge im Nest. Man hat auch den Eindruck als wenn es im Nest unten sehr Nass ist ?

Storch Tode2

Klaus
Team Sachsenstorch


18.05.2017  Von Dr.Michael Kaatz bekam ich folgende interessante Informationen über "Gili",unsere einzige bisher bekannte  in Sachsen brütende Loggerstörchin. 

2013 wurde die adulte unberingte Störchin ,die damals  in Isterbies brütete, gefangen ,beringt und mit einem Geologger versehen. 

2014 kam "Gili" sehr spät aus dem Winterquartier zurück nach Sachsen Anhalt und konnte Ihren angestammten Horst in Isterbies nicht besetzen. Sie hielt sich dann den Sommer über in der Nachbarschaft in  Rottenau auf , von wo aus Sie dann bis nach Südafrika geflogen war...Zugweg DEH847

Im Mai 2015 endteckte ich Sie zufällig in Melpitz, wo Sie dann zeitnah von Dr. Michael Kaatz ausgelesen wurde .

Die Loggerstörche senden keine Daten über Satellit , sondern müssen im Umkreis von ca. 10 km von Ihrem Standort aus möglichst in Ruheposition ausgelesen werden. Von den ca. 40 mit Geologgern versehenen Störchen sind leider schon über die Hälfte verschollen , was nicht in jedem Fall bedeutet , das Sie nicht mehr leben. Sie können wie "Gili" auch Ihren  Standort  gewechselt haben und  irgendwo anders bis hunderte Kilometer entfernt brüten.

Karte vom Zugweg 2015/2016 von Dr. Michael Kaatz erstellt.

Gili 2015 2016

2015 erbrütete Sie mt Ihrem unberingten Partner 3 Junge und zog  den weitest möglichen  Weg bis nach Südafrika .

2016 kam "Gili"am 19.April in Melpitz an , wo Ihr vermutlicher unberingter Partner vom Vorjahr schon auf Sie gewartet hatte .

2016 verließen  wiederum 3 Junge erfolgreich den Horst in Melpitz  , welche diesmal  von Dietmar Heyder beringt werden konnten.

am 20.08.2016 startete  "Gili" anhand der jetzt ausgelesenen  Daten ins Winterquartier und zog laut Karte mit einem Abstecher  über den Tschad  bis südöstlich "Lesotho"einem autonomen Königreich  in  Südafrika als weitesten Ort Ihres Winteraufenthaltes.

Die Störchin  startete in Südafrika am 15.Februar 2017 ...und kam am 30. April  in Melpitz an... 

eine Strecke von über 14000 kilometern und unzählige Gefahren hat die Störchin wieder 2 mal erfolgreich und glücklich  bewältigt .

Auf dem Rückweg hat "Gili"  so durchschnittlich pro Tag knapp 190 km zurückgelegt .

"Gili"und Ihr Partner haben seit Sie wieder vereint sind keine Zeit verloren . Beide  brüten jetzt abwechselnd  in Ihrem Horst in Melpitz.

Wir sind sehr gespannt ob es in diesem Jahr wieder reichlich Nachwuchs geben  wird ?

 Uwe Seidel Coreteam Sachsenstorch 

14.05.2017 Loggerstörchin "Gili" war im Winterhalbjahr 2016/17 wieder bis ins  südlichste Afrika geflogen !

Heute Abend bekam ich aus Loburg von Dr. Michael Kaatz, dem Geschäftsführer der Vogelwarte Stochenhof Loburg e.V. die freudige Nachricht das Loggerstörchin "Gili" wieder bis im südlichen Afrika gewesen ist.

Gili 2016 bei Melpitz

hier ein Foto aus 2016 bei Melpitz 

anbei eine Karte von den Zugwegen 2016/2017  der Melpitzer Brutstörchin zur Ansicht , welche mir  Dr. Michael Kaatz mitgesendet hat um eine Vorstellung zu bekommen, welche enorme Leistung mit diesem Vogelzug verbunden ist.

Über 20 Länder in 3 Kontinenten hat Gili auf Ihrer langen und gefährlichen Reise 2 mal durchqueren müssen um ins Winterquartier nach Südafrika und zurück nach Miteldeutschland zu gelangen. Eine höchst bewunderungswürdige Leistung  finde ich.

Gilli Melpitz 2016 2017 Zug

"Gili"wurde im Mai 2013 bei Loburg als Altstorch beringt und besendert und hat im selben Jahr in Isterbies einem Dorf in der Nähe von Loburg , wo auch schon mehrere Sachsen-Anhaltinische Storchentage stattfanden , erfolgreich gebrütet.

2014 hat Sie Ihr angestammtes Nest  nicht erobern können  und 2015 ist Sie dann in Melpitz bei Torgau gelandet und brütet seitdem hier bei uns in Sachsen.

Ihr unberingter  Partner hat jetzt einige Wochen auf "Gili" warten müssen und den Horst treu gegen interessierrte Bewerberinnen verteidigt, bevor Sie am Nachmittag des 29.April  auf dem Nest landete.

Hoffen wir , das es ein gutes Jahr für das  Weißstorchpaar und alle anderen Adebare wird.

Uwe Seidel Coreteam Sachsenstorch 

 


14.05.2017 Bei der gestrigen Storchenrunde kontrollierten  Peter Solluntsch und ich die Horste im nördlichen Bereich von Torgau und einige angrenzende Nester der Umgebung. In Süptitz und Großwig konnten bereits  bettelnde Schnäbel von sogenannten "Pullis"festgestellt werden.

13.05.17 Großwig

Großwig-ein Junges mit geöffnetem Schnabel ist zwischen den beiden Altstörchen zu sehen 

In Mockritz konnten wir uns freuen, das die Störche das 2016 neu errichtete  Nest am Elberadweg angenommen hatten, nachdem die von den Störchen selbstgebauten"wilden" Nester auf einigen Elektromasten in diesem Jahr  entfernt und gesichert wurden.

13.05.2017 Mockritz

Die neue Horstunterlage  in Mockritz wurde 2016 am Elberadweg in Gemeinschaftsarbeit errichtet ,weil die Störche den jahrzehnte angestammten Dachhorst nicht mehr angenommen hatten und stattdessen auf Elektromasten eigene Nester gebaut hatten.(siehe auch Archiv 2016) 

Am nachmittag des 12.05. waren bei Süptitz Dreiheide 7 Störche bei  Feldarbeiten bei der Nahrungssuche bemerkt worden. Vom Traktor aus konnten die beiden Ringstörche fotografiert werden. HK622 aus Welsau und H8718 in den  Vorjahren Brutvogel in Audenhain...(wurde 2017 noch nicht festgestellt ...) Die anderen Störche waren unberingt .

12.05.17 bei Süptitz a

12.05.17 bei Sptitz 2

12.05.2017 HK622 bei Süptitz

HK622 - der sogenannte Otterwisch-Loburger Eierstorch wurde 2012 in Böhlitz als Adoptivstorch zugesetzt und sogar schon einmal  in Botswana in der Kalahari abgelesen ! - brütet seit 2016 in Welsau  bei Torgau. 

Auf dem Rückweg nach hause  konnte ich gestern noch in Pausitz/Altkreis Wurzen das Brutpaar mit zwei  Nestlingen auf dem Horst fotografieren.Ein Altstorch schien ziemlich naß geworden zu sein und die Jungen bekamen auch eine Dusche ab...

13.05.17 Pausitz

13.05.17 Pausitzer

13.05.17 Pausitz 2

Nachdem in Kleinbothen die "Neuen",beide mit einem Elsaring versehenen  Störche mehrere Tage nicht gesehen worden waren , tauchten Sie am Samstag plötzlich  wieder auf und nahmen das bereits von Ihnen höher gebaute Nest wieder in Beschlag.

In Seebenisch bei Markranstädt ist man auch guter Hoffnung, das sich der bereits im Gebiet bekannte polnische Storch  und ein unberingter Artgenosse noch zusammenfinden und zu einer erfolgreichen  Brut schreiten werden...

und  auch in Nauenhain bei Geithain scheint sich noch ein Paar ansiedeln zu wollen !!

11.05. Nauenhain

In Nauenhain scheint sich die Nestausbesserung durch Jörg Spörl und Anett Goldammers Initiative  im März belohnt zu werden .

Kleinbothen 13.05.17

in Kleinbothen hat sich nach einigen Tagen Abwesenheit das Neue beringte Paar am 13.05. wieder eingefunden...

Im Augenblick sind ca. 90 Paare und einige revierhaltende Einzelstörche  in unserem Erfassungsgebiet  bekannt , so das die Zahl der anwesenden Paare vom Vorjahr noch erreicht werden kann.

Hoffen wir , das die bei uns von Jahr zu Jahr seltener werdenden  Vögel auch genügend Futter für sich und Ihre Jungen  finden werden...

Die Daten von Loggerstörchin "Gili" wurden am vergangenen Donnerstag von Dr. Michael Kaatz aus Loburg vom gleichnahmigen bekannten Storchenhof kommend "ausgelesen...wir sind schon sehr gespannt, wo die Weitstreckenfliegerin aus den beiden  Vorjahren den Winter verbracht hat...?

Uwe Seidel Coreteam


09.05.2017 ...während in Thräna, Groitzsch, Geithain, Syhra,Hainichen und einigen anderen Horsten bereits die Jungen gefüttert werden,

DSC06604

(In Thräna sind bereits  2 Junge zu sehen...)

(siehe auch Berichte und Fotos auf der Kreisseite Borna und Geithain )

...und an den meißten besetzten Standorten ausdauernd gebrütet wird, 

haben die neuen Paare in Trebsen, Kleinbothen- (Foto) und anderen Orten noch nicht mit der Eiablage begonnen...

und erkunden noch  die Gegend...(Foto 2 darunter -Kleinbothener in Großbothen  )

Adoptivstorch HN624vin Kleinbothen

links der männliche Adoptivstorch aus Pegau  den ich 2015 zum "zusetzen" aus Loburg geholt hatte und  welcher zuvor bei Pirna aus dem Nest gefallen war.

rechts das Weibchen, welches ebenfalls einen Kennring trägt , der aber noch nicht ablesbar ist...

05.05. Großbothen

am Abend des 05.05. war  das beringte Pärchen aus Kleinbothen besuchsweise auf  dem Horst in Großbothen  ...

und wurde  von den Turmfalken angegriffen die auf dem Podest Ihre Nisthilhe haben...(der Turmfalkenkasten könnte  im Herbst  einige Meter weiter unten angebracht werden , damit sich beide Arten nicht gestört fühlen)

Wir bleiben also gespannt, ob das neugebildete Paar in Kleinbothen auch schon  Bruterfolg in diesem Jahr haben wird ?

Die Brutperiode der Weißstörche in unserem  Erfassungsgebiet erstreckt  sich wie bereits im vergangenen Jahr einmal mehr über einen langen Zeitraum ...

Die endgültige  Anzahl der Brutpaare ist noch immer offen, da es immer noch Störche gibt  die noch keinen Partner gefunden haben, oder die tagsüber unterwegs sind und noch nicht im Nest  "sitzen". Es deutet sich aber an, das es ungefähr gleichviele Horstpaare wie im Vorjahr werden könnten...

Uwe Seidel Coreteam 


 04.Mai 2017 

Während sich am 29.04. unsere Leipziger Weißstorchbetreuer zu einem Erfahrungsaustausch  in der Auwaldstation Lützschena trafen,

TreffenAuwaldstation17 01

Foto Olaf Becher 

war am Wochenende ein Durchzug bzw.  Einflug von Weißstörchen in unserer Region zu verzeichnen...Am Nachmittag kreisten  unter anderem 4 Weißstörche über Melpitz...und einer kam herunter auf das Nest auf dem Feuerwehrturm -berichtete  Herr Görlich,der den Horst in Melpitz betreut.

Es war unsere Loggerstörchin "Gili"wie sich herausstellte.Gili2

Loggerstörchin "Gili"(links im Bild ) traf am Nachmittag des 29.04. 2017 in Melpitz ein ...(Info Herr Görlich )

In wenigen Tagen werden wir hoffentlich erfahren , wo die Störchin die letzten 8 Monate verbracht hat und welche Strecken Sie bis ins Winterquartier und zurück bewältigt hat .

(Am vergangenen  Wochenende konnten Kaus Döge und ich auch den Otterwisch- Loburger "Eierstorch" HK623 in Dölzig auf dem dortigen Horst wiederentdecken, wecher 2012 in Thräna als Adoptivstorch zugesetzt wurde und von Horstbesitzer Jörg Spörl scherzhaft als "Ottokar von Otterwisch-Thräna" getauft wurde.-Foto in Bericht vom 1.Mai )

In Trebsen scheint das Aufbringen des neuen Nestes geholfen zu haben , denn seit ca. 1 Woche hat sich ein (neues) Paar niedergelassen...

04.05.17 Trebsen

Ein männlicher 2014 in Mutzschen beringter Storch(links), der bereits Anfang April in Canitz bei Wurzen mit einer unberingten Störchin 2 Eier im Nest hatte und dort vom vermutlich zurückgekehrten "Hausherrn" verprügelt und vertrieben wurde, hat sich jetzt seit ca. 1 Woche  mit einer neuen unberingten Partnerin  auf dem Horst in Trebsen niedergelassen ...

Trebsen

Insgesamt sind anhand von Ringablesungen  in diesem Jahr  auch mehrere junge Störche aus Süddeutschland  bei uns nachgewiesen und es scheint sich ein kleiner Generationswechsel abzuzeichnen...aber auch einige altbekannte Ringstörche sind erfreulicherweise wieder zurückgekommen wie H1013 ein weiblicher Storch  aus 2003 aus Süptitz,welcher  von unserem langjährigen erfolgreichen  Nürnberger Zoostorch abstammt, der in diesem Jahr bereits das 17.mal in Folge auf dem Ziethenhof brütet.

H1013 Tochter von A776 in Proschwitz

Es bleibt also sehr spannend wie sich dieses Brutjahr entwickeln wird.

Uwe seidel Coreteam Sachsenstorch 

 


01.Mai 2017 Während der vergangenen Woche  sind erfreulicherweise noch weitere Störche in unserer Region eingetroffen und es wurden noch einige leere Horste in unserem Erfassungsgebiet von Paaren besetzt.

Im Altkreis Borna gibt es in diesem Jahr sogar schon zwei Brutpaare mehr als im Vorjahr. (Borna Kirche und Großzössen )

Unter anderem wurden jetzt die Nester  in Lützschena ,Jahnshain,Geithain Altdorf, Kleinbothen ,Püchau, Thallwitz und Torgau West

und vielleicht auch noch in einigen anderen Orten von  Paaren angenommen. Einige Horste sind von neuen und noch jungen Störchen besetzt, was wir anhand von Ringablesungen feststellen konnten und wir können nur hoffen,das die noch unerfahrenen Adebare auch einen Bruterfolg haben werden.

In Kleinbothen hat sich nach der Erstfeststellung Anfang April in Beiersdorf der  zweijährige Loburg-Pegauer- Adoptivstorch HN624 mit einem noch nicht ablesbaren weiblichen Ringstorch zusammengefunden...

DSC05727 

rechts im Bild HN624 in Kleinbothen ,welchen ich 2015 aus Loburg zur Adoption nach Pegau abgeholt hatte...( siehe Bericht 17.04.2017)

In Beiersdorf hat sich indes ein zweijähriger Baden-Würtemberger Storch mit einer unberingten Partnerin niedergelassen..In Oelzschau brütet jetzt eine zweijährige Störchin aus Süddeutschland mit einem unberingtem Männchen.(siehe Bericht Aktuelles Borna )

In Welsau und Dölzig sind wie bereits im Vorjahr 2 ehemalige  "Otterwischer Eierstörche"angekommen, welche 2012  von "Pute Erna" in Loburg ausgebrütet wurden und dann als Nestlinge wieder zurück nach Sachsen geholt wurden und in 3 verschiedene Nester in unserem Gebiet  eingesetzt wurden, wo Sie allesamt mit Ihren Nestgeschwistern erfolgreich ausgeflogen waren... Nur diese  3 Adoptivstörche sind bisher von den 8 in diesen Nestern beringten Störchen wieder aufgetaucht und konnten 2015 in Sachsen und Mecklenburg abgelesen werden... einer von den drei mit diesem Glück ausgestatteten Störchen , der jetzige "Welsauer"wurde sogar schon in Botswana in der Kalahari abgelesen...Ein echter Erfolg , welcher uns bestärken sollte uns auch weiterhin für jedes Individuum einzusetzen... 

DSC05580

HK622 mit Partner aus dem Vorjahr in Welsau 

DSC05335

HK623 in Dölzig (fliegt ab...)

Insgesamt sind bis dato etwas mehr als 80 Horste im Regionalbezirk Leipzig mit Paaren besetzt. Im Vergleich zum Vorjahr fehlen also zum jetzigen Zeitpunkt noch ca. 10 Paare !

In Thräna, Groitzsch, Syhra,Hainichen und  bei einigen anderen zeitigen Paaren ist indes  bereits der erste Nachwuchs geschlüpft ...

Einer von den beiden  23 jährigen Nestgeschwistern aus Bennewitz/Torgau ist wieder zurück gekehrt und hat sich wieder in Döbern durchgesetzt und auch eine unberingte Partnerin gefunden ...

KA 3471

...unsere  Loggerstörchin "Gili" ist  bisher noch nicht zurückgekehrt , ebenso wie der bekannte  Loburger Senderstorch "Albert von Lotto "...

Noch haben wir die Hoffnung nicht aufgegeben, aber in ca. 14 Tagen sollten alle Paare mit der Brut begonnen haben...dann ist  auch die "biologische Uhr" für eine erfolgreiche Brut für dieses Jahr so gut wie  abgelaufen...

Hinweise und Infos zu aktuellen Ankünften und möglichen Ansiedlungsversuchen sind ausdrücklich erwünscht.

Uwe Seidel Coreteam Sachsenstoch 


24.04.2017 In Thräna /Borna  ist am 23.04. das  vermutlich erste Junge in unserem Erfassungsgebiet geschlüpft... 

- am linken Fuß ist das 1. Küken aus 5 Eiern geschlüpft.                                    ...das "neue Nest in Mockritz "wird in diesem Jahr möglicherweise angenommen

  (Jörg Spörl postete das Handyfoto )                                       ( Foto C.Weber Mockritz)

 

 IMG 20170424 WA0000  IMG 0411

Uwe Seidel Team Sachsenstorch 


18.04.2017 Ein kurzer Wintereinbruch ist immer wieder eine Herausforderung für die Störche. Auch das wenden der 5 Eier erfordert viel Geschick,
                 was man im Video gut sehen kann. Das Storchennest in Otterwisch war zeitweise völlig eingeschneit.
                 Hier eine Stunde Winter auf 15min gekürzt -> Video

Ostern4

Klaus Döge
Team Sachsenstorch


18.04.2017 Da ich heute frei hatte bin am nachmittag noch einmal nach Burkartshain und Nemt  gefahren um zu schauen ob die Störche da sind.

Die "Burkartshainer"standen ganz entspannt in sauberem Schwarz-Weiss Gewand  auf Ihrem  Horst und kopulierten noch einmal bevor ich weiterfuhr .

DSC04880

In wenigen Minuten war jetzt eine Regen-und Schneewand aufgezogen  und das  Nemter Storchenpaar stand reglos auf dem Horst. Das vermutete Gelege war wohl gestern beim Kampf zerstört worden...sonst hätte jemand drauf gesessen... Als der Schneeregen aufgehört hatte, klapperrten beide jedoch siegessicher und flogen erst einmal auf die Wiese um noch etwas Futter zu suchen. (Foto nach dem Regen) 

DSC04894 

Wenn es nichts mit Nachwuchs wird, wissen wir also woran es gelegen hat...Für ein Nachgelege sollte es aber noch nicht zu spät sein .

Auf der gegenüberliegenden  Muldeseite vom Trebsener Schloß suchte ein rechts oben beringter Storch Futter, der am Hals etwas lädiert oder auch nur verschmutzt war ?

DSC04916

Leider war er zu weit weg und das Licht nicht ausreichend genug um ein gutes Foto zu machen.Dann flog er auch ab und weiter zu seinem Ziel...   Auch bei der momentanen  widrigen Witterung haben die Vögel es eilig und fliegen weiter Ihren Horsten entgegen wenn es nur irgend geht...

18.04.2017  Storchenkämpfe in Nemt bei Wurzen 

am Abend des 17.April machte ich noch eine kleine "Storchenrunde" in der Region Grimma / Wurzen und kam gerade in Nemt an, als ein Storch plötzlich vom Nest wegflog aber nach einer Runde schon wiederkam und die brütende Störchin besprang und wieder abgeworfen wurde und danach mit dem Schnabel deren Hals einklemmte und später nicht gerade zärtlich anspiekste...bis er immer brutaler wurde... die Szene wiederholte sich noch einmal und plötzlich kam noch ein zweiter Storch angeflogen und beide griffen die Störchin die sich gerade wieder in das Nest gesetzt hatte zusammen an. Die Störchin verteidigte den Horst und wehrte zuerst die Beiden Angreifer ab, aber nach wenigen Runden um den Horst kamen Sie wieder und griffen nun umso agressiver an. Es gab ein Hauen und Stechen ,Treten und Stoßen und erst nach einigen Minuten kam ein vierter Storch angeflogen und das Horstpaar verteidigte sein Nest erfolgreich. Nachdem das Männchen  den beiden Angreifern hinterherflog, setzte sich die Störchin wieder auf das vermutliche Gelege. In diesem Moment bemerkte ich ,wie sich über Nemt gerade ca.25 Greifvögel,vorwiegend Schwarzmilane in den eben etwas blau gewordenen  Himmel schraubten. Dann verfinsterte sich der Himmel aber wieder sogleich und ich fuhr wieder zurück nach Burkartshain. Dort hatte ich auf dem Hinweg zwei unberingte Störche gesehen, wie Sie sich geputzt und später kopuliert hatten . Jetzt waren Sie nicht auf dem Horst zu sehen. Ob die Burkartshainer Störche  die ungebetenen Gäste in Nemt gewesen waren oder ob verschmähte Liebe oder gar Revierstreitigkeiten  der Grund für die Angriffe sein könnten ? ... Mehr als eine Vermutung konnte ich nicht anstellen da keiner der Störche einen Kennring trug. Zu hause sah ich mir die Bilder an , die ich vom martialisch anmutenden Getümmel in der Aufregung gemacht hatte...In den nächsten Tagen werde ich mich vergewissern, ob alles gut ausgegangen ist ? Vielleicht hat ja auch jemand von der Geschichte erfahren und weiß etwas aktuelles ?

anbei die Bilder... 

...Ein enttäuschter Liebhaber oder Revierkämpfe ? (Bilder in zeitlicher Abfolge von 17.36Uhr -17.47Uhr)

2entäuschter Liebhaber 1

2

6 von zwei Seiten DSC04826

danach erfolgt aus der Luft 

ein Angriff von zwei Störchen auf die  Nemter Brutstörchin...es wird gehauen, gestochen , gezwickt und getreten...

6aDSC04821  DSC04812
 Nemt  Nemtb17.042017

9 DSC04834

DSC04819
8Nemt 2017 10DSC04836
Angriff zu zweit DSC04833
 Hier ein kurzes Video vom Kampf -> Start Video
Ende
 das Siegerpaar nach der Verteidigung des Horstes

25 Greifvögel am 17.04.2017 17.40 über Nemt Wurzen us 

und die Greifvögel haben alles aus der Luft mit ansehen können...

Uwe Seidel
Team Sachsenstorch


17.04.2017 Trotz des feuchtkalten Osterwetters sind am Wochenende wieder einige Störche in unserem Erfassungsgebiet eingetroffen.

Bei Ornitho.de wurde gestern von Horstkämpfen in Döbern berichtet und da in der Elbregion bei Torgau noch einige Horste leer zu sein scheinen und auch altbekannte Ringstörche bisher nicht wieder aufgetaucht sind, machte ich mich am frühen nachmittag auf den Weg in Richtung Torgau. In Nischwitz bei Wurzen stand ein unberingter Storch unweit des Horstes auf der hohen Esse.

16.04.2017 unberingter Storch bei Nischwitz

16.04.2017 Nischwitz Wurzen H1042 kopuliert mit unberingter Partnerin

Auf dem Schornsteinhorst  am Schloßpark kopulierte  unterdes der langjährige dort ansässige "Pennaer"Ringstorch mit einer unberingten Störchin, weshalb wir nicht sagen können, welche nun die "rechtmäßige "Störchin aus dem Vorjahr ist?    

Allem Anschein nach hatte es hier vor kurzem Kämpfe zwischen den beiden Weibchen um die Vorherrschaft gegeben? 

In Melpitz stand das unberingte Männchen auf dem Horst und Klapperte sehnsüchtig nach der Dame seines Herzens  in den Himmel. Von Loggerstörchin "Gili"ist aber noch nichts zu sehen gewesen. Im benachbarten Klitzschen stand auch ein einsamer unberingter Storch auf dem reparierten Nest des  Kirchendaches,-möglicherweise das  Weibchen, welches kürzlich in Melpitz abgewiesen wurde?

In Döbern stand ein einzelner Storch auf dem Nest und stemmte sich gegen den ungemütlichen Wind .Später putzte er sich ausgiebig und es dauerte eine ganze Weile bis ich seinen linken Fuß mit dem vermuteten Metallring mit der  Lasche  sehen konnte... !

 16.04.2017 KA in Döbern    

Es deutet also ganz darauf hin, das es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um den 23 Jährigen Horstbesitzer der vergangenen Jahre handelt, welchen ich erstmalig 2013 ebenda entdeckt hatte. Es ist für mich umso  erstaunlicher und bewundernswerter, wie so ein "alter Haudegen" , der vermutlich auf Grund seiner späten Ankünfte vielleicht bis ins südlichere Afrika zieht, es immer wieder schafft seinen angestammten Horst gegen jüngere Artgenossen zu verteidigen,in diesem Fall gleich gegen ein neues "interessiertes Paar ". Bleibt abzuwarten wie sich die Sache weiterentwickelt und ob es auch eine Störchin gibt, welche sich mit dem Nestor zusammentun wird ?

Auf dem Wörblitzer Horst ,wo der "Bruder des Döberner alten Ringstorches" sonst zu hause ist, stand wie schon  im Vorjahr um diese Zeit  ein Storch der über dem Knie mit stark bekotetem und deshalb nicht ablesbarem Elsaring versehen ist...Vermutlich der einsame Storch , welcher im Vorjahr anfangs die Gegend nach einem Partner abgesucht hat und dann in Greudnitz brütete ?

Außer in Süptitz und Großwig wo schon länger gebrütet wird ,war nur in Polbitz und Drebligar Brutverhalten zu erkennen. Im übrigen nördlichen Bereich von Torgau scheinen einige Nester noch gar nicht oder nur mit Einzelstörchen besetzt zu sein.

DSC04144

DSC04672

In Polbitz wird gebrütet ... (links von der Kirche steht der Mast ) - Ringstorch H 8880 aus Brandenburg brütet wieder in Polbitz

Insgesamt sind zum jetzigen Zeitpunkt ca. 65-70 Prozent der Nester vom Vorjahr mit Paaren besetzt doch ständig gibt es Veränderungen und Umbesetzungen ...

So hat unser Delitzsch- Eilenburger Kreisbetreuer Dieter Wend vor kurzem noch zwei Ringstörche in Oberglaucha als Paar ablesen können,         wovon einer schon wieder nach Roitzschjora umgezogen ist...(beide unteren Ringstorchfotos von Roitzschjora von   Dieter Wend )

H6734 14 4 17 Roitzschjora B1

E516 14 4 17 Roitzschjora B1

Bis Mitte Mai müssen wir noch Geduld haben ,ehe wir ungefähr wissen, welche Horste letztendlich bebrütet werden und wo es noch Wechsel gegeben hat und wo sich hoffentlich noch neue Paare ansiedeln werden...

In Beiersdorf bei Grimma konnte ich vor ca. 1 Woche einen Ringstorch fotografieren, dessen Nummer mir sehr bekannt vorkam.Beiersdorf

Als ich zu hause nachschaute woher der Storch stammen könnte ,war die Freude groß! Es handelte sich um einen ehemaligen Nestling, welcher bei Pirna aus dem Nest gefallen war und von der Wildvogelauffangstation Dresden nach Loburg zur Pflege gebracht wurde und den ich am 05.Juli in aller Frühe von Loburg aus nach Pegau brachte , wo Dietmar Heyder den in Loburg beringten Adoptivstorch zu einem einzelnen Zögling ins Nest auf den hohen Ziegeleischornstein einsetzte.(Fotos HN624  2017b in Beiersdorf und Adoption 2015 in Pegau )

DSC04320

DSC04229 640x480

Über 1 Stunde war damals nicht klar , ob der Kleine angenommen wird, da beide Altstörche immer wieder um den Horst kreisten und  die Landung auf's Nest abbrachen...endlich landete der tschechische männliche beringte Brutstorch und der Kleine krabbellte sofort unter die Flügel und ließ sich vor der großen Hitze an diesem Tag "beschirmen"   .(05.07.2015 Pegau)

Der andere Jungstorch schien zwar anfangs etwas verhalten gegenüber dem Neuling  zu sein,aber letztlich sind beide später erfolgreich ausgeflogen und HN624 ist zurückgekehrt in seine Adoptivheimat. Ob sich für den zweijährigen Storch noch ein Partner finden wird ?  Es bleibt also spannend.

Bericht Uwe Seidel - Fotos Dieter Wend und Uwe Seidel 

Team Sachsenstorch 


Frohe Ostern

In vielen Nestern sind die Ostereier schon länger da, wie hier in Otterwisch mindestens 4. Aber auch in Thräna, Mügeln und Prießnitz
war der Osterhase schon da :-) Alles Horste mit Webcam, die über den Link Webcams erreichbar sind.

Klaus Döge
Team Sachsenstorch


11.04.2017

In Thräna und Mügeln liegen bereits jeweils fünf Eier im Nest ! In Otterwisch dürften es auch schon mindestens  3 sein?

Gut die Hälfte der Brutplätze vom Vorjahr in unserem Erfassungsgebiet sollten  jetzt besetzt sein und es treffen täglich neue Störche ein...

Wie in jedem Jahr gibt es auch wieder unverhoffte Partnerwechsel bei den bisher angekommenen Brutpaaren zu beobachten.

In Oelzschau waren erst zwei unberingte Störche anwesend, welche sich auch schon  verpaart hatten.

Seit dem 06.04. ist jetzt  wieder ein beringtes Weibchen auf dem Schornstein zu sehen.

DSC04344

Allerdings ist es nicht die erfolgreiche Horstbesitzerin der letzten Jahre aus dem niedersächsichen Rheine , sondern eine Störchin mit Radolfzeller Kennring am linken Bein  aus Süddeutschland !

Es ist kaum anzunehmen, das die bisherige mit  "Wilhelmshavener "Kennring am rechten Bein  versehene  Westzieherin (rechts im Foto von 2016 zu sehen )

noch auftauchen wird, was nicht bedeuten muß, das Sie nicht mehr lebt....

DSC00977

Dietmar Heyder hat mir heute erst eine Wiederfundmeldung von einem von Ihm beringten Storch aus Audenhain gesendet  , welcher die letzten Jahre bei Bautzen gebrütet hat , aber  jetzt als sicherer Brutvogel  vor wenigen Tagen in Polen abgelesen und gemeldet  wurde ! 

Einige unserer Störche sind also sehr "flexibel" und  richtige Weltenbummler , welche auch immer für einen Ortswechsel bereit sind , wenn eine neue Liebe ruft ...Die  erfahrenen Brutstörche setzen natürlich alles daran wieder  Ihr angestammtes Nest zu besetzen und können Ihre Nebenbuhler meistens nach kurzen Horstkämpfen in die Schranken weisen.  

Die Störche der nachwachsenden jüngeren Generation versuchen aber  natürlich auch immer wieder einen Horst für sich  zu erobern und mitunter gelingt es Ihnen dann auch...

DSC04198

...neues unberingtes Männchen rechts in Döbern balzt die unberingte Störchin an ...

DSC04208

...sitzt auf und begattet die Störchin...

DSC04214

DSC04215

...steigt wieder ab...

...bleibt abzuwarten ,ob der beringte Hausherr , der  alte "Haudegen" welcher 1994 in Bennewitz nestjung von Dietmar Heyder beringt,

wurde doch noch wiederkommt ?!?

...ebenso sein gleichaltriger "Nestbruder" welcher einige Kilometer weiter nördlich in Wörblitz seinen  Horst hat ...(Foto aus 2016  )

18.07.2016 KA3470 mit Partner o.R.plus 4 juv. in Wörblitz Torgau Nordsachsen us

So gibt es einen ständigen Wandel und so ist also  jedes Jahr besonders in den Wochen der Ankunft  hochinteressant und spannend herauszufinden welche Störche sich letztlich  wo ansiedeln...

Von Olaf Gambke erfuhr ich heute , das am vergangenen Wochenende noch eine "größere Weißstorchblase" den Bosporus überquert hat...!

Bleibt also die Hoffnung , das einige vermutlich weitgereiste Störche wie unsere  Loggerstörchin "Gili" noch heil und  rechtzeitig zurückkommen werden...!

Herr Görlich aus Melpitz hat beobachtet wie der schon ansässige unberingte Horstbesitzer eine neue brutwillige  Störchin des Nestes verwiesen hat !

Auch unter den Storchenmännern  scheint es also noch wahre Liebe und Treue zu geben ...

Am Wochenende werden wir vermutlich schon mehr wissen.

Uwe Seidel

Team sachsenstorch  


02.04.2017 So wie in Otterwisch sind in der vergangenen Woche wie zu erwarten weitere Horste besetzt worden.
Etwas über 30 Paare dürften jetzt im Regionalbezirk Leipzig komplett  und ca.15-20 Horste von Einzelstörchen in Besitz genommen worden sein.
2.04.2017 Knauthain Foto Gerd Ehlers 

Knauthain 02.04. (Foto Gerd Ehlers)

Borna 1

Borna Kirche (Neubesetzung? -2016 erstmals von einem Paar besucht)-Foto Jörg Spörl

DSC03798

Sermuth 31.03.(Foto US)

Bei der momentanen Wetterlage ist zu hoffen, das der Großteil unserer vorjährigen  ostziehenden Brutstörche spätestens bis Ende April zurückgekehrt sein sollte...vorausgesetzt die Vögel haben die zahlreichen Gefahren überwunden und den kräftezehrenden Flug zurück bis ins Brutgebiet glücklich überstanden...

Am Beispiel eines Loggerstorches aus dem Drömling(Sachsen Anhalt)ist ersichtlich, das die ersten Störche, welche bis im südlichen Kenia das Winterhalbjahr verbracht haben wieder im Brutgebiet angekommen sind...Der Loggerstorch HH838 ,welcher Ende August 2016 auf dem Wegzug im Landkreis Görlitz von Herrn Dr. Nachtigall abgelesen wurde, ist am 30.03.2017 wieder im Drömling heil angekommen und konnte am 31.03. von Herrn Benecke ausgelesen werden, welcher uns auch freundlicherweise diese Karte von den Zugstrecken des Loggerstorches  zur Information zur  Verfügung gestellt hat.  

HH838Bleuenhorst Ankunft 30.03.

(Karte und Infos von Herr G.Benecke) 

Der Storch hat auf dem Weg in den Süden  nach der Überquerung der Sahara vermutlich zuerst den Tschad erreicht und ist dann weiter südwärts bis in den Süden Kenias gewandert und hat dann schnurgerade den Rückweg nach Norden bis in den "Drömling" glücklich bewältigt.

(Der Drömling nördlich von Magdeburg bietet eine herrliche Landschaft und ist für  Störche und andere geschützte Tiere wie geschaffen...) 

Uwe Seidel 


31.03.2017 Heute ist nun auch das Otterwischer Storchenmännchen eingetroffen. Damit steht einer erfolgreichen Brut erst mal nichts mehr im Wege.

Ankunft Storch2 2017

Klaus
Team Sachsenstorch


27.03.2017 Auch in Mügeln haben die Störche ihr Nest besetzt, und auch die Webcam ist aktiv. Offensichtlich hat
das gute Wetter dem Zug einen enormen Schub gegeben. Hoffen wir das alle wohlbehalten ihre Horste wieder erreichen.

Mogelin

Klaus Döge
Team Sachsenstorch


26.03.2017 In den letzten Tagen sind wieder einzelne Weißstörche in unserer Region eingetroffen wie in Seebenisch,Oelzschau und Otterwisch  bzw. haben durchziehende  Störche auf Horsten gerastet oder genächtigt  wie in Körlitz.

Wie aus  den neuesten Nachrichten am 25.03. im  NABU-Block von Kai Thomsen zu lesen war  sind die drei Senderstörche Michael,Gustav und Arthur schon in den Karpaten bzw. Südpolen angelangt , was bedeutet, das Sie vermutlich schon  in wenigen Tagen an Ihren angestammten Horsten ankommen dürften...!

Somit kann auch in unserem Erfassungsgebiet in den nächsten Tagen mit der Ankunft weiterer  "Ostzieher"gerechnet werden !!

Hiermit bitten wir um konkrete  Infos über die  Ankunftsdaten an den Horsten im Erfassungsgebiet  und Mitteilungen über das Rastgeschehen von Durchzüglern  an die zuständigen Kreisbetreuer bzw, das Sachsenstorchteam.

Uwe Seidel
Team Sachsenstorch 


24.03.2017 Heute gegen 18:26 ist der erste Otterwischer Storch eingetroffen, wie schon letztes Jahr Live in HD zu sehen.
Auf meiner Website: www.storchennest-otterwisch.de

Storch Ankunft 2017
Klaus Döge
Kreisbetreuer Grimma 


18.03.2017 Bis zum 17. März waren  im RB Leipzig 10 Horste mit Paaren besetzt und  weitere Einzelstörche angekommen.

Die ostziehenden Nabu-Senderstörche "Michael" und "Gustav" hatten bereits Anfang der Woche Europa erreicht und Signale aus Bulgarien und dem europäischen Teil der Türkei gesendet.

Vom Loburger Senderstorch "Albert von Lotto"sind bislang keine neuen Ortungen bekannt. Hoffentlich müssen wir uns keine Sorgen um ihn machen ?

In Thräna wurde nach Info von Jörg Spörl bereits das erste Ei im Nest abgelegt! 

In der Zwischenzeit wurden weitere Ausbesserungen und Horstkontrollen durchgeführt. Jörg Spörl besserte die Nester in Borna (Kirche) und Großzössen und das Schornsteinnest im angrenzenden thüringischen Wilchwitz aus.

In Trebsen im Altkreis Grimma konnten wir mit Hilfe der Grimmaer Firma Dachbau Mohr ein neues Nest auf den Mast am Schulberg aufbringen.

DSC03593

Hiermit nochmals vielen Dank für die Unterstützung an Herrn Mohr der selbst in die Höhe fuhr und tatkräftig Hand anlegte und hier das alte Nest von den Fragmenten beräumte.

InkedDSC03597 LI 20170317 083152 resized

Leider haben sich in Trebsen und Umgebung die Störche in den letzten Jahren etwas rar gemacht . 

Mit dem bewohnt aussehendem  Nest wollen wir versuchen wieder ein Storchenpaar in Trebsen anzusiedeln.Ob es uns gelingen wird ist eine andere Frage? Die Störche schauen sich die Gegend genau an und entscheiden dann selbst ob Sie bleiben...

Uwe Seidel Regionalbetreuer RB Leipzig


11.03.2017 Im Altkreis Torgau ist nach Bennewitz und Großwig auch in Süptitz ein Storchenpaar eingetroffen.

Das aus dem Nürnberger Zoo stammende Männchen mit dem kleinen Metallring am Fuss hat jetzt bereits das 17. Jahr hintereinander den Horst auf der kleinen Werkstattesse am Ziethenhof besetzt ! Einen standorttreueren Storch haben wir in unserem Erfassungsgebiet noch nicht nachweisen können!

DSC03523

Das Weibchen ist unberingt , ebenso die Paare in Großwig und Bennewitz.

Der "Süptitzer Haudegen" scheint nicht nur zärtlich mit seiner Partnerin zu sein ,

DSC03524

sondern hat  2017 auch vor für weiteren Nachwuchs zu sorgen wie er sogleich eindrucksvoll demonstrierte. 

DSC03536

Auch im benachbarten Großwig war man schon mit der Familienplanung beschäftigt

DSC03562

 

...während sich einige  Ostzieher wie der Senderstorch "Albert von Lotto", von dem seit dem 04.03. keine Signale empfangen werden konnten noch im mittleren Afrika aufzuhalten scheinen , sind die Nabu-Senderstörche

"Arthur, Gustav und Michael " bereits im Nahen Osten bzw. der Türkei angelangt.(siehe  Link zu den  Nabu-Senderstörchen

-auch der Erlebnisbericht vom 10.03.2017 ist sehr beeindruckend)

Hier im westlichen Sachsen sind in den vergangenen Tagen auch weitere Störche angekommen .

So sind laut Kreisbetreuer Jens Frank in Geithain die beiden Horste mit mindestens einem Storch besetzt.

Im Altkreis Oschatz ist je ein Storch in Zschöllau  und in Schirmenitz gesehen worden. In Mügeln haben Weißstörche gerastet.

In Wehlitz westlich von Schkeuditz ist auch ein Storch auf der Gärtnereiesse gesichtet worden und so werden bei gutem Segelwetter in den nächsten Tagen hoffentlich  weitere Weißstörche ankommen. 

In der Zwischenzeit konnten  noch einige  Storchenhorste ausgebessert werden. So wurden unter anderem  mit Hilfe der Feuerwehr selbstgeflochtene Nester von unserem  Leipziger Kreisbetreuer Herrn Manfred Seifert  in Plaußig/Leipzig  und Brodau(Altkreis Delitzsch-Eilenburg) aufgebracht.

Weitere hier nicht ausdrücklich genannte Horstsanierungen wurden ausgeführt und einige sind noch vor Ankunft der ostziehenden Störche geplant.

Uwe Seidel
Regionalbetreuer für Leipzig 


04.03.2017 Weitere Weißstorchhorste sind besetzt.

Unser Kreisbetreuer für  Delitzsch -Eilenburg Dieter Wend  konnte auf seiner heutigen Kontrollrunde die Paare in  Hainichen und Löbnitz begrüßen und die jeweils weiblichen Ringstörche vom Vorjahr ablesen.

Hainichen HC315 4 3 17  

Horstpaar  in Hainichen nördlich Eilenburg (Foto Dieter Wend )

Löbnitz 4 3 17 B2

das Löbnitzer Brutpaar mit der mittlerweile schon mehrere Jahre erfolgreichen Brutstörchin A5901 (Foto Dieter Wend) 

Im Altkreis Wurzen war am 1.März auch schon ein Paar auf dem Horst in Pausitz auszumachen.(der zweite Storch sitzt tief im Nest ...) 

Pausitz 1.03. 2017

Somit sind jetzt 7 Horste im Regionalbezirk Leipzig  mit  Kompletten Paaren besetzt.

Im Vorjahr waren um diese Zeit bereits beide  Geithainer Nester  und als nächste Horste Oelzschau , Zschöllau und Schirmenitz besetzt worden...

Uwe Seidel
Regionalbetreuer Leipzig 


04.03.2017 Am gestrigen Freitag wurde von der Firma Dachbau Mohr aus Grimma in Eigeninitiative das Nest in Beiersdorf
abgetragen und die Mulde mit Pferdemist aufgefüllt.(Foto J. Kayser)

IMG 20170303 WA0000

In der Zwischenzeit sind in Bennewitz bei Torgau und in Groitzsch *auf der Gärtnereiesse zwei weitere Paare komplett.          

*Groitzsch -siehe Bericht und Fotos von Olaf Becher unter Borna -Aktuelles *       

Bei frühlingshaften Temperaturen und gutem Segelwetter ist durchaus damit zu rechnen, das am Wochenende noch weitere Störche
bei uns ankommen.
Allerdings werden die "Ostzieher" welche die größte Gruppe unserer Störche bildet erfahrungsgemäß erst im April eintreffen.

Uwe Seidel
Team Sachsenstorch 


02.03. 2017 Wie erst jetzt bekannt wurde, war nach Info von Dieter Wend in  Hainichen bei Eilenburg bereits seit dem 21.02. ein Storchenpaar auf dem Nest an der Eisdiele angekommen, welches demzufolge als das 1. komplette im Regierungsbezirk Leipzig anzunehmen ist ! (Der1.Storch kam hier bereit am 19.02. an.)

Seit dem 26.02. soll auch  ein  Storchenpaar in Großwig im Altkreis Torgau anwesend sein  berichtet Peter Solluntsch auf Hinweise von Anwohnern .Herr Weisser aus Süptitz hatte das Paar am 28.02. als unberingtes Paar gesichtet.          

In Bennewitz bei Torgau und in Löbnitz bei Bad Düben sollen sich ebenfalls schon einzelne Störche aufhalten.

In Westthüringen im Werratal sind schon fast alle Horste, knapp 20 an der Zahl komplett besetzt , erfuhr ich heute Abend vom Landesbetreuer Herrn Schmidt. Auch das überwinternde Paar mit dem  fußberingten ehemaligen Kleinbothener Brutstorch hat seinen Schornsteinhorst wieder besetzt und demzufolge überlebt...

...der ehemalige Pflegestorch HM592 lebt  leider nicht mehr...Er wurde gestern in Wildberg bei Meissen von Passanten tot aufgefunden,wo er sich seit Ende Dezember2016 aufgehalten hatte.     

Am 20.02. konnte Herr Hendrik  Trapp den Vogel noch bei der  "Regenwürmersuche" am gleichen Ort  ziemlich mobil  sehen und den Ring ablesen...Das Veterinäramt hat den toten Storch jetzt  an sich genommen...                                                                  

Vielleicht findet man ja auch  die Ursache für den plötzlichen Tod des Storches?

Unsere Torgauer Kreisbetreuer Harald Doms und Peter Solluntsch befanden sich heute mit 2 Mitarbeitern vom Landschaftsplegeverband Torgau auf Horstkontroll-und Reinigungsfahrt. Unter anderem wurde der Horst in Süptitz Ziethenhof abgetragen und der Stadthorst in Dommitzsch mit einem neuen Nestgeflecht der Auwaldstation Lützschena versehen.     Morgen soll unter anderem der Dachhorst in Klitzschen repariert werden. Mehr darüber in einem späteren Bericht.

Uwe Seidel Regionalbetreuer 

 


26.02.2017 nachdem gestern ein Reporterteam vom Mdr Sachsenspiegel einen sehenswerten Beitrag über unseren begeisternden Storchenbetreuer Jörg Spörl und seine Thränaer Störche gedreht hat...

(Die Dreharbeiten haben  einige Stunden in Anspruch genommen... )  

-siehe unten den Link zum Video im Beitrag vom 25.02.2017
DSC03354

DSC03349

(Das Thrähnaer Storchenpaar ist vermutlich das erste wiedervereinte Paar der Saison in Sachsen -hier bei der Bekräftigung Ihrer Partnerschaft -)

...war Jörg am heutigen Sonntag vormittag schon wieder im Dienst der Erhaltung unserer Storchenpopulation  in Nauenhain bei Geithain im Einsatz.

Der Horst in Nauenhain bei Geithain  welcher seit dem "Störungsjahr "2005 ,als viele unserer Störche nicht zurückkamen war von da an  leider nur noch von Einzelstörchen  besetzt worden. Das Nest war in die  Jahre gekommen und mußte ausgebessert werden. Die Horstbetreuerfamilie Goldammer und Jens Frank unser Geithainer Kreisbetreuer organisierten  Hilfe und so kamen am heutigen Vormittag Jörg Spörl und Jens Frank mit dem PkW und Hänger nach Nauenhain gefahren und brachten eine neue Unterlage in Form eines geflochtenen Kranzes und zwei Säcke Pferdemist mit. 

Jörg kletterte wie schon so oft in vielen Jahren behend auf den Gittermast und zog den Kranz und Nistmaterial nach oben und befestigte in luftiger Höhe  die neue Unterlage  und kleidete das Nest mit dem Nistmaterial aus .

20170226 103615 resized

Nauenhain 

Fotos von  Jens Frank (Jörg Spörl in Nauenhain (Foto oben)

Anett Goldammer bringt das Nistmaterial (Foto unten )

Nauenhain 4

 20170226 105521 resized 20170226 105614 resized

Nach getaner Arbeit gab es noch Kaffe und Süßigkeiten und ein Fotoalbum mit Bildern von  den früheren Storchenpaaren und Ihrem Nachwuchs und den Menschen , die sich damals und heute für die Belange der Störche eingestzt haben machte die Runde.

Hoffen wir also , das in diesem Jahr ein neues Storchenpaar das gut vorbereitete Nest in Nauenhain findet und annehmen wird. Die Umgebung um Nauenhain sollte eigentlich dafür sprechen  befanden alle Anwesenden einhellig.

Auf der Gärtnereiesse in Groitzsch ist nach Info und Foto auf der Seite  Borna-Aktuelles  -von Olaf Becher am Samstag auch ein unberingter Storch eingetroffen.

 "Jonas" ,ein fast 20 jähriger Storch welcher früher auch mehrmals mit "Prinzesschen"gebrütet hat , ist jetzt  ebenso wie "Magnus" und "Novi"aus dem vermutlich spanischen Winterquartier wohlbehalten in Loburg  eingetroffen schrieb Dr. Michael Kaatz vom Loburger Storchenhof e.V. im Infobrief.

Die "Westzieher sind also im Anmarsch".

Uwe Seidel
Team Sachsenstorch  


26.02.2017 Heute kam diese Meldung ans Team Sachsenstorch.

Dies ist eine Mailanfrage via http://www.sachsenstorch.de/ von: Birthe Fan...;
wir haben am samstag den 26.2. im bereich kodersdorf bei görlitz den ersten storch gesehen!

Danke für die Meldung, so langsam geht nun das Storchenjahr los.

Klaus Döge
Team Sachsenstorch


25.02.2017 heute hat das MDR-Fernsehen bei Jörg Spörl, dessen Störche schon einige Tage da sind ein kleines Video gedreht.

Wer es sich noch einmal anschauen möchte, kann in der ARDMediathek das Video sehen -> Video Mediathek

Spörl2017

Uwe Seidel / Klaus Döge


23.02.2017 Seit dem 21. Februar ist nach Info vom Kreisbetreuer Jens Müller  auch in Pausitz/Altkreis Wurzen ein Weißstorch eingetroffen.

Herr Mallitz entdeckte Ihn als erster auf dem Horst.

Unter der Rubrik Altkreis Borna - Aktuelles berichtet  Olaf Becher heute über eine weitere erfreuliche Neuigkeit!!

Uwe Seidel vom Team Sachsenstorch 


20.02.2017  In Thräna  bei Borna ist am gestrigen Sonntag den 19.02. der erste Storch angekommen! 

image00001 1  image00001

Fotos Webcam Storchennest Thräna www.storchennest-thräna.de

Olaf Becher berichtet unter Aktuelles-Regierungsbezirke- Leipzig -Borna -Aktuelles 

In Otterwisch wurde die Kamera, in HD-Qualität und mit Ton, am Wochenende  auch wieder in Betrieb genommen.

-Erfahrungsgemäß wird es  in Otterwisch noch eine Weile dauern, ehe die Störche zurückgekehrt sind...
  allerdings ist es auch gut möglich, das ein "durchziehender Storch" auf dem Nest rastet oder übernachtet.

Otterwisch2017 

Storchennest auf der Ottterwischer Kirche siehe auch Webcams  oder  www.storchennest-otterwisch.de

Der Loburger Senderstorch "Albert von Lotto" hat sich seit dem Wochenende auf den Rückweg gemacht und ist jetzt in Simbabwe geortet worden. Näheres berichtet die Website www.storchenhof-loburg.de unter "Satellitentelimetrie".

 

Uwe Seidel
Regionalbetreuer Leipzig    


„Störche auf Reisen“

 

Auf der NABU Seite
https://blogs.nabu.de/stoerche-auf-reisen/category/allgemein
kann man die Reiserouten der verschiedenen Senderstörche sehen.
Auf der neusten Karte ist nun deutlich zu erkennen,
dass sich die Störche auf der Rückreise ins Brutgebiet befinden.
Wer die Reise verfolgen möchte sollte ab und zu mal auf diese
Seite schauen.
Kai-Michael Thomsen NABU-Storchenexperte berichtet im
NABU-Projekt „Störche auf Reisen“ laufend über die Aktivitäten
der Senderstörche.
Dadurch kann man gut die Reise mit erleben und auch
die eventuelle Ankunft bei uns einschätzen.

 

Klaus Döge
Team Sachsenstorch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

nabu Reise 

 


18.02.2017 Der fussberingte Weißstorch in Syhra wurde zeitnah nach der Erstsichtung  von einem erfahrenen Ornithologen aus der Region und Kreisbetreuer Jens Frank abgelesen und somit als Rückkehrer bestätigt.

Aufgrund des Dauerfrostes in der vorangegangenen Woche kann angenommen werden, das der Storch in Syhra kaum Nahrung fand, wie ein Foto von Jens Frank auf dem zugeforenen Teich im Ort vermuten läßt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Syhra

 

Tagsüber war der Storch  nicht in Syhra anwesend , sondern befand sich die ganze Woche über ca. 10 km Luftlinie entfernt in der Nähe von Rochlitz auf einer Kompostieranlage wie Jens Frank herausfand.

Die Mitarbeiter der Deponie  staunten nicht schlecht, das neben dutzenden Rabenvögeln  und Möven und einigen Mäusebussarden Anfang Februar auch schon  ein Weißstorch bei Ihnen nach Futter Ausschau hielt. Direkt vor dem Bürogebäude hatte er sich auf einer Lampe  niedergelassen und ließ sich mit dem Handy von einem Mitarbeiter fotografieren.

IMG 20170216 WA0001 IMG 20170216 WA0003

 DSC03185 DSC03183

Dutzende Möwen und Rabenvögel hielten sich in der Nähe der Kompostieranlage auf.                    (...Ausschnitt mit  Möwen und einem Kolkraben)

Am 15.Februar ist der beringte Altstorch nicht auf der Deponie erschienen und hat vermutlich  Dank des Tauwetters in der Nähe seines Schornsteinnestes Futter finden können .

Am Nachmittag des 16.Februar bekam ich wieder zwei Fotos mit einem Storch auf einer Lampe auf mein Handy gesendet. Der Storch  hatte die Deponie wieder aufgesucht.

 

Im Altkreis Borna gab es auch schon mehrere Meldungen von überfliegenden oder rastenden Störchen wie Olaf Becher auch unter Regierungsbezirke-Leipzig-  Borna aktuelles  berichtet.

Ein Fernsehteam des MDR machte sich heute vormittag  auf den Weg nach Oelzschau um eventuell  einem  Storch zu begegnen und Ihn filmen zu können...Leider war die Suche vergeblich.

Im Moment ist der Anblick von Weißstörchen bei uns  noch eine Seltenheit und  man benötigt schon eine Menge Zufallsglück um einen  sehen zu können... Es ist jedoch nicht auszuschließen das in den nächsten Tagen weitere Rückkehrer eintreffen werden. Besonders im Altkreis Borna und Geithain aber auch an einzelnen  Standorten  in den Altkreisen Grimma, Wurzen und in Nordsachsen waren im vergangenen Jahr auch schon im Februar einige vermutliche "Westzieher" zurück gekehrt. Der größere Teil unserer Brutstörche ist jedoch den "Ostziehern" zuzuordnen und kommt gewöhnlich erst ab Anfang April zurück. 

Im Sachsen-Anhaltinischen Oranienbaum ist seit dem 17. Februar bereits ein Paar komplett schrieb der  Wittenberger Weißstorchbetreuer Karl- Heinz Michaelis.

 

Auch im fernen Stadtstaat  Hamburg ,wo rund 30  Storchennester beheimatet sind  ist Webcam- Storch "Rolf"  bereits eingetroffen, konnte ich gestern im "Netz" lesen.

 

So langsam beginnt also die Storchensaison wieder und wir dürfen gespannt sein was dieses Jahr so alles passierren wird !?

...jedes Jahr ist anders... und voller Unwägbarkeiten und  Überraschungen...

Die Webcams in Otterwisch und Thräna sind bereits wieder am Netz...

  

Uwe Seidel
Team Sachsenstorch 


11.02.2017  In Thüringen und Sachsen sind bereits einzelne Störche durchgezogen und auch eingetroffen. 

In Afrika sind die ersten Senderstörche aufgebrochen um den langen und gefährlichen  Rückweg nach Europa zu bewältigen.  

Am 04.Februar traf in Leimbach im Thüringischen Wartburgkreis nach Info vom Landesbetreuer Herr Schmidt das beringte Männchen am Horst ein,welches bereits 12 Jahre im Ort  gebrütet hat. Bei Ornitho.de wurde am 04.und 05.Februar je ein Weißstorch bei Rackwitz/Nordsachsen und bei Klinga / Leipzig gemeldet.

Am 06.02.wurde ein Weißstorch auf der Syhraer Mostereiesse gesichtet und von Herrn Reuter fotografiert. Da am 10.02. ebenfalls ein Weißstorch in Syhra am Teich beobachtet wurde, kann, davon ausgegangen werden, das es sich vermutlich um den 2005  als Nestling  in Penna bei Rochlitz beringten Brutstorch handelt ,welcher in den vergangenen Jahren immer als erster Rückkehrer in unserem Erfassungsgebiet aufgetaucht ist...Die Bestätigung kann aber erst mit der genauen  Ablesung des Fußringes gegeben werden...

Foto Sven Reuter  Foto Sven Reuter (6.02.17 Weißstorch in Syhra)

Der Loburger Senderstorch "Albert von Lotto" war bereits am 29.Januar schon wieder in Simbabwe geortet worden. Möglicherweise befindet er sich jetzt  auf dem langen Rückflug in seine Brutheimat !?

Auf der Nabu- Senderstorchseite war zu lesen, das Senderstorch "Michael" , welcher den Winter südlich der Sahara verbracht hat  auch bereits in Richtung Norden aufgebrochen ist um Europa rechtzeitig zu erreichen.

Über weitere Meldungen würden wir uns freuen .

Uwe Seidel
Team Sachsenstorch


Uns erreichte folgende Mitteilung von Frau Sylvia Siebert vom Naturschutzinstitut Region Dresden e.V.

Auch im Direktionsbezirk Dresden halten/hielten sich im Dezember 2016/Januar 2017 Winterstörche auf.
So wurden gesichtet:

•  22.12.2016: 1 Ad. in Wachau, Dresdner Umland (Meldung Dr. Hummitzsch, Kreisbetreuer Dresden-Land),
  25.12. und 03.01. war er zwar nicht zu finden, wie ein uns bekannter Ornithologe berichtete, jedoch bis zum 05.01.2017 anwesend,
      wie ein Anwohner bestätigte

•  31.12./01.01.2017: ein überfliegender Winterstorch in Dresden-Cossebaude, wie uns ein Ornithologe und ein Anwohner gegenüber
      dem Naturschutzinstitut Region Dresden e.V. mitteilten

•  31.01.2017: 1 Tier bei Wildberg (Meissen) mit ELSA-Ring (kopfstehend) HM 592, anscheinend ohne gesundheitliche Probleme
      (Sichtung durch einen Mitarbeiter des LfULG).
Wahrscheinlich hat er durch vorherige Haltung sein Zugverhalten verlernt und
      wird vermutlich von einem Gastwirt zugefüttert, was eigentlich nur bei stark geschwächten oder verletzten Tieren geschehen soll,
      da andere sonst das Ziehen dauerhaft verlernen und an einen Standort gebunden werden. Gesunde Vögel können einige
      Tage/Wochen moderaten Winterwetters durchaus gut überdauern und finden von allein genügend Aas oder bspw. auch Fisch.

 IMG 2650 ii WSt Foto:   Hendrik Trapp 

Winterstorch HM592 in Wildberg bei Meissen 31.01.2017

 
•  Im Zuge der Stunde der Wintervögel (06. – 08.01.2017) wurden 2 Weißstörche im Raum Bautzen gesichtet
      (www.nabu.de und Sächsische Zeitung vom 01.02.2017)


Naturschutzinstitut Region Dresden e.V.
Weixdorfer Str. 15, 01129 Dresden
Tel: + 49 351 80 200 33
Fax: + 49 351 80 200 34

web: www.naturschutzinstitut.de


21.01.2017 In Breitungen sind seit Anfang Januar immer noch 2 Störche anwesend . H1866 und seine unberingte Partnerin halten in der Stadt aus wie die Fotos vom Thüringer Landesbetreuer  Herr Schmidt vom 18.Januar zeigen.

Breitungen 18.01.2017 Klaus schmidt  Breitungen 18.01.2017 Foto Klaus schmidt

Hoffen wir , das die beiden Störche "keine kalten Füße"bekommen und noch über genügend Reserven verfügen  um die nächsten Wochen gut zu überstehen .

Im Freistaat  Thüringen hat sich der Weißstorchbestand aus überwiegend Westziehern bestehend in den letzten Jahren deutlich erhöht  und so wurden  im Jahr 2015   45 besetzte Weißstorchhorste gezählt von denen 37 erfolgreich 98 Junge zum Ausfliegen brachten.                           (Quelle BAG Weißstorch)

Uwe Seidel


Nachträglich alles Gute für das Jahr 2017 

wünscht allen Lesern  das Team  vom Sachsenstorch !

Nachdem in unserem Erfassungsgebiet keine Störche mehr anwesend sind oder nicht bekannt sind?-

bekam ich heute aus Thüringen vom Landesbetreuer Herrn Schmidt die Information, das in Breitungen an der Werra 4 Störche dageblieben sind      

und auch der ehemalige Kleinbothener Brutstorch H1866 darunter ist !

H1866 wurde 2004 in Schönebeck in Sachsen Anhalt nestjung  beringt und hat nachweislich von 2009 bis 2012 in Kleinbothen mit einer unberingten Partnerin gebrütet.

(Sehr wahrscheinlich war er aber schon seit 2007 Brutvogel in Kleinbothen , da schon damals ein am linken Fuß beringter Storch auf älteren Fotos zu sehen ist.)

Kleinbothen  

H1866 kam regelmäßig als einer der ersten Störche in unserem Erfassungsgebiet  im Februar auf dem Horst in Kleinbothen an und wurde im März  2012

sozusagen  als vorzeitiger Frühlingsbote im Fernsehen bekannt ...

im März 2013 stand wieder ein Fersehteam am diesmal verscneiten und leeren Nest  in Kleinbothen und ich konnte nur Vermutungen über das Ausbleiben des" Frühlingsboten" äußern...

Einige Wochen später rief mich der Thüringer Landesbetreuer Herr Schmidt an und erkundigte sich, ob unser Ringstorch wieder an seinem früheren Brutort in Kleinbothen angelangt war ?

Herr Schmidt hatte H1866 Anfang Februar ziemlich erschöpft in Breitungen auf einem Dachgiebel stehend  in der kleinen Thüringischen Stadt ablesen können und von der Beringunszentrale Hiddensee

erfahren wo der Storch zuletzt gebrütet hat...

 017 

Foto Klaus Schmidt H1866 in Breitungen -Thüringen 

Später bekam ich die Info von Herr Schmidt , das unser  Storch sich in Breitungen auf dem höchsten Schornstein zusammen  mit einer unberingten Partnerin niedergelassen hat und dort 2013

erfolgreich 1 Junges zum Ausfliegen gebracht  . Seitdem ist der Storch jährlich Brutvogel in Breitungen gewesen.

Warum H1866  und seine 3 Artgenossen bis  jetzt in Breitungen geblieben sind  und  versuchen am Brutort zu überwintern ist eine spannende Frage. 

Bleibt abzuwarten , ob die Störche versuchen auszuharren  oder doch noch weiter westlich gezogen sind?

 

H1866 in Kleinbothen

H1866 an seinem früheren Brutort in Kleinbothen Ende  Februar 2012 am kleinem Dorfteich 

(Im Sommer 2016 war ich in Breitungen und habe mir den Ort mit seinen  4 Horststandorten und auch den großen Schornstein angeschaut ,

wo H1866 seit 2013 ansässig ist.)

Vermutlich ist er damals  von einer neuen Partnerin dorthin gelockt worden und fühlt sich seitdem im Thüringischen  Breitungen heimisch.

Breitungen

Neuer Schornsteinbrutplatz von H1866 in Breitungen in Thüringen seit 2013

Hoffen wir , das die Breitunger Störche die nächsten 3-4 Winterwochen noch gut  überstehen !

(die meißten Thüringer westziehenden Störche waren in den vergangenen Jahren  schon ab Mitte 

Februar wieder im Brutgebiet eingetroffen...!)

 

Der Loburger Senderstorch Albert von Lotto  ist in den letzten Tagen noch weiter südwärts gezogen und hat jetzt Botswana erreicht bis wohin er schon einmal gezogen war !

So können wir also vermuten , das ein Großteil unserer ostziehenden Störche jetzt in den südlichsten Überwinterungsgebieten eingetroffen ist .

So bleibt also noch genügend Zeit  um reperaturbedürftige  Nester herzurichten und theoretische Erfassungs-und Auswertungsarbeiten durchzuführen.

Hoffen wir auf ein gutes Storchenjahr 2017 

Uwe Seidel  Regionalbetreuer Leipzig



Aktuelles 2016 siehe Archiv 2016

Aktuelles 2015 siehe Archiv 2015

   
© Klaus Doege