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Das Tagebuch der Weißstörche in der Region Borna 2018

Auf dieser Seite möchten wir Sie über die Brutsaison der Weißstörche im Altkreis Borna informieren. Um so umfassend wie möglich berichten zu können, würden wir uns über Ihre Mithilfe freuen.  Sollten Sie die imposanten Großvögel in unserem Gebiet sichten, teilen Sie uns Ihre Beobachtungen möglichst genau (Datum, Uhrzeit, event. Fotos)  einfach über die E-Mail-Adresse Olaf.Becher(at)web.de  mit. Vielen Dank dafür bereits im Voraus.   Olaf Becher.

 Datum  Meldung
   
04.10.18 

Nachdem die Störche ihre Nester nun verlassen haben, geht es für die Naturschützer an die notwendigen Sanierungsarbeiten der Horste. Derzeit sind Kreisbetreuer Andreas Fischer und einige Helfer dabei, den Schornstein der ehemaligen Ziegelei Erbs in Pegau zu sichern. Über die Jahre sind die Ziegelsteine und Fugen der Wetterseite derart ausgewaschen, dass eine Sanierung für den Erhalt der Esse und des darauf befindlichen Storchennestes unumgänglich geworden ist. Gefördert werden diese Maßnahmen über den Fond "Horstsicherungsmaßnahmen" der unteren Naturschutzbehörde.

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Schornsteinsanierungsarbeiten in Pegaus Ziegelei Erbs.        Fotos: Olaf Becher

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17.09.18 
Für ihre Verhältnisse ungewöhnlich zeitig, hat heute auch die Thränaer Storchendame ihr Nest wohl für dieses Jahr verlassen, meldete uns Jörg Spörl. 
14.09.18 
Die Storchensaison ist bei uns fast beendet. Nur die Thränaer Storchendame ist noch am Nest, alle anderen Adebare sind auf dem Weg Richtung Süden. Laut Kreisbetreuer für die Weißstörche, Andreas Fischer, war es trotz des heißen Sommers und der Trockenheit wieder ein gutes Jahr. Insgesamt brüteten im ehemaligen Kreis Borna 6 Paare, die 17 Jungstörche aufziehen konnten. Lediglich 2 kleine Küken kamen nicht durch. Die Bilanz verzeichnet 4 Jungvögel (JV) in Thräna, je 3 JV in Groitzsch, Saasdorf und Großzössen sowie je 2 JV in Pegau und Oelzschau. 
26.08.18 
Auch Jörg Spörl vermeldet nun, dass fast alle Störche des Thränaer Kameranestes sich auf den Flug ins Winterquartier begeben haben. Nur die Storchendame hat sich - wie die letzten Jahre auch - wohl wieder entschlossen, noch eine Weile zu bleiben. In Groitzsch scheint der letzte Altstorch ebenfalls fort zu sein. Er wurde letztmalig am 21.8. gesehen. Aus Pegau, Großzössen und Oelzschau kommen auch keine Sichtungen mehr.
20.08.18 
Alle Störche haben Groitzsch doch nicht verlassen. Einer der Altstörche kommt gelegentlich, überwiegend in den Abendstunden zum Nest zurück. Heute konnte er auch in den Auewiesen bei der Futtersuche beobachtet werden.  
11.08.18
Auch in Thräna haben heute wohl die 4 Jungstörche das Nest für immer verlassen.
09.08.18 
In Groitzsch scheint die Storchensaison schon beendet zu sein. Nachdem die zwei ältesten Jungstörche schon länger fort sind, verabschiedete sich am 30.7. auch der Nachzügler vom Nest. Die Altstörche sind am 4.8. zuletzt gesehen worden. 
28.07.18 
Seit über einer Woche fehlt von den 2 ältesten Groitzscher Jungstörchen jede Spur. Man kann annehmen, dass sie sich bereits einem kleineren Trupp durchziehender Störche angeschlossen haben und nun noch etwas durch die Lande ziehen, bis der Abflug ins Winterquartier beginnt. Sicher sind sie dabei auch auf der Suche nach Regionen, wo die Trockenheit und Futterknappheit nicht ganz so ausgeprägt ist, wie derzeit hier. Der jüngste Groitzscher Storch ist aber weiterhin bei seinen Eltern geblieben und fliegt mit ihnen umher. Vor allem Abends bei der Rückkehr aufs Nest bettelt er oft recht aufdringlich die Altstörche an. 
22.07.18
Auch die Pegauer Jungstörche erheben sich nun in die Lüfte. Seit etwa 1 Woche ziehen sie ihre Kreise um den Horst. Dagegen üben die Saasdorfer Schwarzschnäbel noch auf dem Nest.
07.07.18 

Die ersten Jungstörche von Thräna und Groitzsch haben ihre ersten eigenen Flüge hinter sich. So wurde von Anwohnern beobachtet, dass der älteste Groitzscher Jungstorch am 4.7. kleinere Runden um das Nest drehte. Auch am Folgetag war er in den Abendstunden unterwegs und wurde dabei  von einem leichten Gewitter überrascht. Er landete auf einem horstnahen Hausdach und traute sich die ganze Nacht nicht wieder zurück. Erst das Geklapper der Altstörche ließen ihn am nächsten Morgen seine Ängste überwinden.

Jörg Spörl aus Thräna meldet von einigen seiner 4 Jungstörchen die ersten Ausflüge ab dem 5.7. Außerdem hat er in dem offenen Gehege neue Gäste aufgenommen. Zwei Loburger Jungstörche, welche mit den Namen "Erik" und  "Lennart" bepatet wurden und ursprünglich aus Gothman bei Boizenburg stammen, sollen dort flügge werden. Sie kamen am 14.Mai als Ei bzw. frischgeschlüpft nach Loburg und konnten aufgrund Ihrer beachtlichen Größe nicht mehr in ein geeignetes Nest adoptiert werden. In Thräna haben Sie jetzt die Möglichkeit sich den ebenso ausgewachsenen Störchen vom Haupthorst  anzuschließen und gemeinsam aus zufliegen.

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Fotos oben: Links die vier Thränaer Jungstörche auf ihrem Horst posieren vor der Web-Kamera. Rechts die zwei jungen Gäste aus Lohburg. Fotos: Jörg Spörl

 

Foto unten: Von den drei Groitzscher Jungadebaren traute sich bisher nur der Älteste in die Lüfte. Foto: Carmen Beyer 

24.06.18

Heute wurden die Jungstörche in Pegau und Saasdorf beringt. Dank der Unterstützung der Groitzscher Feuerwehr, die wieder unbürokratisch mit ihrer Drehleiter anrückte, konnte Beringer Dietmar Heyder seine Arbeit ohne Probleme verrichten. Etwa 35 Besucher in Pegau und 20 in Saasdorf beobachteten die Aktionen an beiden Standorten. Vor allem die jungen Groitzscher Naturdetektive lernten an diesem Tag auf dem Gelände der ehemaligen Ziegelei Erbs viel über das Leben und die Zugrouten der Weißstörche. Alle Adebare sind in einer guten Verfassung bestätigten die Ornithologen. Zudem wurden zwei taube Eier im Pegauer Nest gefunden.

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Beringung in Pegau:

Vor allem die Kinder und de Groitzscher Naturdetektive waren begeistert, in Pegau einen Storch aus der Nähe betrachten zu können.

Kreisbetreuer Andreas Fischer zeigt die im Nest gefundenen tauben Eier.

Beringung in Saasdorf:

Auch hier verfolgten viele Zuschauer die Beringung eines Jungstorches am Boden von Dietmar Heyder.

 

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Während der Beringung in Saasdorf warteten die Alttiere auf dem Nachbarhorst des zum Naturrefugium umgebauten Trafohauses. 

 

Fotos: Olaf Becher

17.06.18

Während unserer heutigen Kontrollrunde zeigte sich, dass auch die Pegauer Altstörche ihren Nachwuchs bereits allein lassen, um gemeinsam auf Futtersuche zu gehen. Die Jungstörche dürften jetzt knapp 4 Wochen alt sein. Die Saasdorfer sind etwa im gleichen Alter. Sie werden dagegen noch bewacht. Allerdings sitzen hier seit einiger Zeit nur noch 3 Nestlinge im Horst.

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Im Pegauer Nest warten 2 Jungstörche auf Futter.  Die 3 Saasdorfer Adebare werden noch bewacht. 
10.06.18

Heute bekamen die Groitzscher Jungstörche ihren Personalausweis. Knapp 70!! Zuschauer hatten sich auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Nolte eingefunden, um die Aktion von Beringer Dietmar Heyder mitzuverfolgen. Im Korb der Groitzscher Drehleiter fuhr er hinauf zum Nest und legte den 3 Jungadebaren ihren Metallring an. Künftig sind sie über eine Ziffernkombination bei der Beringungszentrale Hiddensee registriert. Ein Schwarzschnabel brachte er kurz mit nach unten, wo ihn die Besucher aus nächster Nähe betrachten konnten. Besonders die Kinder waren beeindruckt und Heyder musste viele Fragen beantworten. Mit dem Zustand der 3 Störche zeigte er sich überaus zufrieden. Vielen Dank an die Feuerwehrkameraden und die Grundstücksbesitzer Familie Nolte für die Unterstützung.

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Beringung in Groitzsch mit Dietmar Heyder.  Fotos: Olaf Becher 
07.06.18
Nachdem nun im ehemaligen Kreis Borna alle Jungstörche geschlüpft sind, hier eine Zwischenbilanz. In Thräna wachsen derzeit 4 Jungstörche heran. In Groitzsch, Saasdorf und Großzössen sitzen 3 kleine Adebare im Nest und Pegau sowie Oelzschau vermelden je 2 Jungstörche.
26.05.18

In Saasdorf gelang jetzt ein erster Einblick ins Nest. Frau Knipfer konnte deutlich 3 kleine Küken erkennen und fotografieren, die über den Nestrand schauten. Womöglich ist sogar noch ein 4. Jungvogel im Horst. In Groitzsch konnten wir trotz längerer Beobachtung weiterhin nur 3 Jungstörche entdecken. Vom vierten wieder eingesetzten Vogel fehlt bisher jede Spur. Grundstücksbesitzer Nolte kontrolliert täglich mehrmals das Umfeld des Schornsteins, doch auch hier war bisher nichts zu finden. 

Nachdem der letzte Gewitterregen schon wieder über eine Woche her ist, wird es für die Adebare in unserer Gegend zunehmend schwieriger, genügend Futter für die Jungen zu finden. Hoffen wir, dass alle erfahren genug sind, um denoch den Nachwuchs ohne Verluste groß zu bekommen.

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3 kleine Köpfe schauen über den Saasdorfer Nestrand. Womöglich ist noch ein vierter Sproß da.     Foto: A. Knipfer  Im Groitzscher Nest konnten wir deutlich 3 etwa gleich große Jungstörche sehen.                                   Foto: O.Becher 
 20.05.18

Wie uns Frau Knipfer aus Saasdorf berichtet, sind im dortigen Horst gestern Abend die ersten Küken geschlüpft. Auch in Pegau, Großzössen und Oelzschau müsste es die nächsten Tage soweit sein. Nur in Borna gibt es dieses Jahr keine Jungstörche. Hier zeigt sich nur sporadisch ein einzelner Adebar auf dem Horst und auch für das Nest in Rötha konnte sich kein Paar entscheiden. Aus Thräna bekamen wir jetzt die Nachricht, dass von den 5 geschlüpften Jungstörchen noch 4 im Nest sind. Zudem funktioniert dort die Web-Kamera nun wieder. 

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Blick in die Thränaer Kinderstube. Hier wachsen 4 Jungstörche heran. Die Webcam läuft wieder. 
15.05.18

Großer Schreck in den heutigen Vormittagsstunden am Groitzscher Storchennest. Die Grundstücksbesitzer entdeckten neben dem Schornstein einen kleinen Storch und informierten uns darüber. Da viele Naturschützer jedoch auf Arbeit waren, musste schnell telefonisch Hilfe organisiert werden. Diese fanden wir bei den Mitarbeitern vom Groitzscher Bauhof, die sich sofort dem Unglücksraben annahmen. Nach ersten Begutachtungen des Kleinen durch ein Mitglied der NABU-Fachgruppe Südraum wurden keine sichtbaren Verletzungen festgestellt. Deshalb entschloss man sich, den Jungstorch wieder zurück ins Nest zu setzen. Auch da konnte der Bauhof helfen, denn die dort beschäftigten Feuerwehrkameraden rückten mit der Drehleiter an. Oben am Nest stellten die Helfer noch 3 weitere Jungstörche fest, die einige Tage älter sein dürften. So liegt der Verdacht nahe, dass die Alttiere aufgrund der Trockenheit und dem entsprechend geringerem Nahrungsangebot den Jüngsten und Schwächsten aus dem Nest geworfen haben. Jetzt mit dem Regen dürfte sich die Futtersituation jedoch wieder verbessern, sodass der Pechvogel doch noch eine Überlebenschance besitzt. Das hoffen wir natürlich inständig, denn mit den vielen heutigen Glücksmomenten im Unglück, muss er sich einfach durchsetzen. Vielen Dank nochmals an die Mitarbeiter des Groitzscher Bauhofes für die unkomplizierte und schnelle Hilfe.

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Der Unglücksrabe wurde von den Grundstücksbesitzern rechtzeitig gefunden und in Sicherheit gebracht.  Oben im Nest saßen noch 3 Geschwister. Dank des Groitzscher Bauhofes sind sie nun wieder zu viert.  Fotos: FFW Groitzsch 

13.05.18
Nach längerer Beobachtung des Groitzscher Nestes mittels Fernrohr von einem Hausdach, konnten wir bisher 2 Jungvögel entdecken. Beide machen einen fitten Eindruck und dürften nun etwa 2 Wochen alt sein.
11.05.18 

Gestern Abend meldeten Bürger einen verletzten Storch in der Nähe des Pegauer REWE-Marktes. Informierte Naturschützer fanden das Tier dann auf der gegenüberliegenden Wiese, etwa 50 Meter von der Straße entfernt Richtung Sportplatz. Erlag hilflos auf der gemähten Wiese. Die Helfer konnten ihn bergen und am nächsten Morgen in die Leipziger Tierklink bringen, wo er leider verstarb. Laut der Ärzte wies sein Verletzungsbild ein gebrochenes Bein, einen kaputten Flügel und eine verletzte Lunge auf. Welche Umstände dazu führten, konnte jedoch nicht geklärt werden. Vermutungen, wonach es sich um einen Brutstorch aus Pegau oder Groitzsch handeln könnte, bestätigten sich jedoch nicht. Beobachtungen an den Horsten zeigten, dass hier alles in Ordnung ist. Demnach dürfte es sich bei dem verunglückten Vogel um einen Durchzügler handeln.

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Der verletzte Storch auf der Wiese bei Pegau.  Naturschützer bargen den Vogel. 
05.05.18

Über die Nestkamera hatte Jörg Spörl heute erstmals den vollen Einblick ins Thränaer Storchennest und konnte dort 5 Küken erkennen. Hoffen wir jetzt auf einen schönen Mai ohne größere Wetterkapriolen, damit alle durchkommen. Das beringte Männchen vom Nachbarhorst (siehe 27.4.) nächtigt zwar nicht mehr im Nest, aber er besucht weiter regelmäßig die Pflegestörche im Gehege.

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Bildschirmfoto vom Thränaer Nest. Hier wachsen 5 Küken auf.           Foto: Jörg Spörl 
01.05.18

In Groitzsch deuten die Aktivitäten im Nest jetzt ebenfalls darauf hin, dass die ersten Küken geschlüpft sein müssen. Sobald einer der Altvögel zum Nest zurückkehrt, wird wohl gefüttert. Durch die tiefe Nestmulde dürfte es dieses Jahr etwas länger dauern, bis wir die ersten Köpfchen der Jungstörche sehen.

30.04.18
Auf seiner Kontrollrunde konnte Uwe Seidel einige Ringträger ablesen und teilweise auch zuordnen. So entpuppte sich die Großzössener Storchendame als diejenige, die letztes Jahr noch erfolgreich auf der Bornaer Kirche gebrütet hatte. Dagegen ist die derzeit brütende Oelzschauer Henne auch schon im letzten Jahr hier gewesen und konnte mit ihrem Partner damals 3 Jungstörche aufziehen.
29.04.18 Wie schon in den vergangenen Jahren sind die Thränaer Adebare die ersten Storcheneltern in unserer Region. Laut Jörg Spörl wird seit gestern gefüttert. Genaueres konnte aber trotz Kamera noch nicht erkannt werden.
27.04.18
Am 22. ließ sich ein zweites Storchenpaar auf dem Nachbarnest des Thränaer Kamerahorstes nieder und wurde erstaunlicher Weise auch von dem Stammpaar geduldet, berichtet Jörg Spörl. Während sie aber wenig später weiter zog, stattete das beringte Männchen den Pflegestörchen im offenen Gehege mehrmals einen Besuch ab, ehe auch er heute weiter flog.
21.04.18
Bei unserer heutigen Kontrollrunde mussten wir feststellen, dass auf dem Pegauer Horst ein Partnerwechsel oder sogar ein Pärchenwechsel stattgefunden hat. Zumindest ist der Geithainer Adebar nicht mehr der Hausherr, den beide Störche sind jetzt ohne Ring. Da jedoch weiter gebrütet wird, muss der Wechsel schon einige Zeit her sein.
20.04.18

Während die Brut bei den Groitzscher und Thränaer Paaren so langsam auf die Zielgerade biegt (um den Monatswechsel müssten die ersten Küken schlüpfen), haben die Rotschnäbel in Saasdorf, Pegau und Großzössen die letzten Tage erst mit dem Brutgeschäft begonnen. In Rötha gab es bisher nur einige kurze Horstbesuche.

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Seit etwa 15.April wird in Saasdorf gebrütet. Fotos: C. Beyer Auch in Pegau brütet das Paar seit etwa 1 Woche. 
18.04.18

Laut Kreisbetreuer Andreas Fischer ist nun auch der Horst auf der Bornaer St. Marien-Kirche mit einem Paar besetzt. Allerdings ist es nicht das Duo vom Vorjahr.

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Einer der Bornaer Störche. Da ohne Ring, ist es kein Rotschnabel vom Vorjahr. Foto: Andreas Fischer 
09.04.18
Wie Jörg Spörl jetzt berichtet, ist in Großzössen das Storchenpaar ebenfalls komplett. Nur in Borna und Rötha fehlen damit auf den Stammnestern noch die langbeinigen Bewohner.
08.04.18

Das schöne Wetter der letzten Tage lockt immer mehr Weißstörche in unsere Region. Heute konnten wir in Saasdorf ein Paar auf dem Horst feststellen. Das Männchen scheint nach den Blutspuren am Federkleid zu urteilen etwas verletzt zu sein, macht aber einen guten Eindruck. Ob es bei einem Kampf ums Nest passiert ist, kann bisher nicht gesagt werden.

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 Das Paar in Saasdorf                      Fotos: Carmen Beyer  Das Männchen in Saasdorf scheint etwas verletzt zu sein.
06.04.18

Auch auf dem Pegauer Ziegeleihorst hat sich jetzt ein Storchenpaar niedergelassen. Der erste Adebar traf bereits am 3.4. ein und heute gesellte sich der Partner dazu. Beide mussten bereits ihr Nest gegen ein weiteres Paar verteidigen. Das Männchen trägt einen ELSA-Ring am linken Bein und ist damit ein Neuling in Pegau. Er wurde am 20.6.2014 beringt und stammt von dem Horst in Geithain-Altdorf.

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Das Pegauer Storchenpaar fand sich am 6.4. Er trägt einen Ring am linken Fuß.  Auch die Paarung konnte bereits beobachtet werden und auch das Nest musste beide schon verteidigen.       Fotos: O.Becher
04.04.18

In Oelzschau wird seit heute ebenfalls wieder im Doppelpack geklappert. Laut einer Meldung über Andreas Fischer soll der erste Storch am 2.April eingetroffen sein und der Partner fand sich heute ein. Wie es den Anschein macht, könnte es sich wieder um das Paar des  letzten Jahres handeln.

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 Einer der Oelzschauer Adebare auf dem Nest der alten Serumwerke.   Foto: Andreas Fischer
30.03.18 
Für die Paare in Groitzsch und Thräna hat scheinbar die Brutzeit begonnen. Beobachtungen zeigen, dass ständig einer der Adebare im Nest sitzt. Leider ist derzeit die Thränaer Kamera außer Betrieb. Hoffen wir, dass sie bald wieder funktioniert. Wie Jörg Spörl meldete, hat jetzt auch in Großzössen wieder ein Rotschnabel das Nest besetzt.  
25.03.18 
Wie es scheint, haben unsere bereits anwesenden Störche die letzten winterlichen Phasen mit Frostgraden und Schnee doch ganz gut überstanden. Die Paare in Groitzsch und Thräna dürften nun langsam mit dem Brutgeschäft beginnen. Auch interessieren sich nun weitere Durchzügler für die Nester. So wurden heute in Groitzsch mehrere leichte Attacken auf den Horst beobachtet, die aber keinen Erfolg hatten. Meldungen von den anderen Nestern aus der Bornaer Region liegen bisher noch nicht vor. 
08.03.18

Der Schnee ist noch garnicht richtig weggetaut, da kommen die nächsten Weißstörche in unsere Gegend. Gestern konnten in der Aue bei der Pegauer Firma U&W gleich 4 Störche auf einem Strommast gesichtet werden. Ab dem Nachmittag saß dann ein Adebar in Sichtweite des Groitzscher Nestes auf dem Flutlichtmast des Sportplatzes, während der Nestbesitzer auf seinem Horst thronte. Heute Nachmittag sahen wir sie dann erstmals gemeinsam auf dem Nest und sogar die Familienplanung hat schon begonnen. Seit gestern ist auch der Thränaer Kamerahorst wieder im Doppelpack besetzt, berichtet Jörg Spörl und auf dem Kirchennest in Borna konnte er heute ebenfalls bereits einen Rotschnabel ausmachen.

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Das Groitzscher Storchenpaar ist schon fleißig bei der Nachwuchsplanung.                        Foto: Carmen Beyer
 
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Am 7.3. wurden diese Adebare in den Auewiesen zwischen Groitzsch und Pegau gesichtet.                  Foto: J.Hofmann  Die Thränaer Störche sind seit 7.3. wieder vereint. Hier bei der gemeinsamen Futtersuche.                      Foto: Jörg Spörl 
06.03.18 

Nach der Eiseskälte ließen zunächst 2 milde Tage unsere schon anwesenden Störche in Groitzsch und Thräna auf Frühling und somit leichtere Nahrungssuche hoffen. Doch heute wurden sie vor eine neue Prüfung gestellt. Bis zu 11 cm Neuschnee hüllten die Landschaft der Region wieder in ein weißes Kleid. Zum Glück soll der Spuk nur kurz andauern.

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Der Groitzscher Storch harrt tapfer auf dem Nest aus.                                                                               Foto: M.Abenhardt 

Der Thränaer Adebar auf der weißen Wiese nahe dem Horst.                                                                          Foto: Jörg Spörl
28.02.18 

Die letzten beiden Tage gelangen endlich die ersten Fotos vom Groitzscher Neuankömmling. Er ist weiterhin nur äußerst selten auf seine Nest anzutreffen und wenn, dann versteckt er sich meist hinter der Nestkrone, um dem schneidigen Wind zu entgehen. Bei nächtlichen Tiefstwerten von - 13°C hat er es nicht gerade einfach und ist entsprechend lange auf Nahrungssuche. Neben den Auewiesen zwischen Groitzsch und Pegau konnten wir ihn auch in einem Vorgarten nicht weit vom Nest entdecken. Einen Ring trägt er nicht. Somit könnte es sich schon um einen Rotschnabel handeln, der auch die letzten Jahre hier erfogreich gebrütet hat.

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Bei eisiger Kälte  treibt es den Groitzscher Storch zur Futtersuche auch in die Vorgärten der Mühlstraße.  In den Auewiesen konnten wir ihn längere Zeit beobachten. Scheinbar findet er hier doch öfter etwas.    Fotos: O.Becher 
 23.02.18
Trotz der derzeit eisigen Temperaturen wurde heute auch der erste Groitzscher Weißstorch auf dem Nest gesichtet. Der Adebar kam laut der Überwachungskamera kurz vor 18 Uhr bei - 6°C an. Die folgenden Tage war er zwar nur sporadisch am Horst zu sehen, weswegen auch der scharfe Fotobeweis noch aussteht. Auf dem Pegauer Nest gab es am Morgen des 25. ebenfalls eine Sichtung, doch kann hiervon ausgegangen werden, dass es sich nur um einen Besuch aus der Nachbarstadt handelt.
 04.02.18

Trotz Wintereinbruch wurde heute das Groitzscher Storchennest fit für die Saison gemacht. In den letzten Monaten hatten sich hier Gräser und Getreidepflanzen breit gemacht und den kompletten Horst zugewuchert. Naturschützer um Andreas Fischer, Kameraden der Feuerwehr mit ihrer Drehleiter und Helfer säuberten das Nest und entfernten neben einer dicken Humusschicht auch etwas Plastikfolie. Zudem sorgen nun wieder kleine Löscher für ausreichend Ablauf des Regenwassers. Auch läuft seit heute die Überwachungskamera, um die Ankunft der Adebare genau dokumentieren zu können. Meldungen zufolge konnte bereits ein Storch in den Cöllnitzer Schilfwiesen gesichtet werden. 

FruehjahrsputzGroit01Getreidegras hatte das Groitzscher Nest komplett zu gewuchert. FruehjahrsputzGroit04 Nach der Reinigung ist die Nestmulde wieder vertieft.
FruehjahrsputzGroit03   Fotos: Carmen Beyer + Olaf Becher
Unterstützung gab die Groitzscher Feuerwehr mit der Drehleiter.  
30.01.18 

Der milde Winter läßt die Störche immer zeitiger in unsere Region zurückkehren. Heute gegen 15 Uhr landete der erste Adebar auf dem Kamerahorst in Thräna. Man kann davon ausgehen, dass es sich hierbei um das angestammte Weibchen handelt, welche die letzten Jahre recht spät im Herbst das Nest verlassen hat und meist auch als Erste wieder zurückgekommen ist.

StorchThraena18 01 
Am 30.1.18 hat dieser Adebar den Thränaer Horst besetzt.
13.01.18

Die Beobachtungen der Vorjahre 2009 bis 2017 können Sie auf der Internetseite der Groitzscher Hobbywetterstation unter www.groitzsch-wetter.de  nachlesen.


 

   
© Klaus Doege