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Hier ein Beispiel einer solchen Beobachtung, ein Storch mit einem abgetrennten Fuß wurde mehrfach an verschiedenen Orten beobachtet,
vielleicht hat noch jemand dieses Tier gesehen über Infos würden wir uns freuen.
Das zeigt, dass selbst eine schwere Verletzung nicht unmittelbar zum Tod führt. Der Storch wurde in Kitzscher und Geithain gesichtet.

IMG1 KITZSCHER IMG2 KITZSCHER

IMG1 GEITHAIN IMG2 GEITHAIN


Wer kennt diese beiden französischen Störche. 2013 war einer der beiden Störche ( BPDP ) für ca. 1 Woche auf dem Horst in Thräna (siehe Borna)
anwesend und der zweite BV ( BSNM ) in Frohburg ( siehe Geithain ).
2014 liegt uns leider keine Information vor. Gern würden wir wissen wo diese beiden Störche noch gesichtet wurden.

IMG 2962THRÄNA IMG 3115FROHBURG

IMG 2962THRÄNA1


Leider wird die Nilgans auch mehr und mehr zum Problem für den Weißstorch. Sein aggressives Verhalten dem Weißstorch gegenüber konnte in den
letzten Jahren schon des öfteren beobachtet werden. Auch Horstkämpfe zwischen Nilgans und Weißstorch sind bekannt und nicht selten geworden.
IMG 1271Frankenhain  IMG 1286Frankenhain 
In einem uns bekannten Fall ( J. Spörl u. J. Frank 2012 am Horststandort Wilchwitz, Thüringen ) hat die Nilgans den Weißstorch zur Brutaufgabe gezwungen.
Nilgänse nutzen auch gern Weißstorchhorste für ihre eigene Brut.
Hier muss gehandelt werden ! Auch das zerstören von Horsten ist längst keine Ausnahme mehr. Enorme Schäden an den Horsten sind die Folge !
Um einen genaueren Überblick über die Situation im Regierungsbezirk Leipzig zu bekommen,
soll ab 2015 diese Problematik näher dokumentiert werden.

Bitte meldet oder notiert derartige Beobachtungen !
J. Frank


2014 hatte ein Junger Storch aus Otterwisch ein Problem beim stehen, dass konnte man schon früh sehen.
Bei der Beringung wurde noch nichts festgestellt, aber mit fortschreitenden Alter wurde das Handicap
immer deutlicher. Eines Abends stürzte er aus dem Nest und wurde von Anwohnern gefunden.
Als ich die Nachricht bekam holte ich das Tier ab, es hatte äußerlich keine Verletzungen,
aber das eine Bein war deformiert wie im Foto zu sehen. Am nächsten Tag wurde der Storch von Uwe Seidel
an Herrn Dr. Kaatz aus Lohburg übergeben. Dann kam er in die UNI-Magdeburg wo man aber leider feststellte,
dass der Schaden nicht zu reparieren ist. Durch das verdrehte linke Bein hat er das rechte Gelenk total überlastet,
so dass auch dieses Bein geschädigt wurde. Das Tier musste eingeschläfert werden.
Stellt sich die Frage woher kommen solche Deformationen ? Es soll 2014 noch mehr Mißbildungen dieser Art gegeben haben.

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Klaus Döge

   
© Klaus Doege